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Bewaffneter Täter aus Leipzig-Grünau weiter auf der Flucht

Nach Attacke vor Sozialamt Bewaffneter Täter aus Leipzig-Grünau weiter auf der Flucht

Nach der blutigen Attacke vor dem Sozialamt in Leipzig-Grünau fahndet die Polizei noch immer nach dem Täter. Der flüchtige 29-Jährige soll am Mittwoch einen 37-Jährigen niedergestochen haben. Das Opfer liegt schwer verletzt im Krankenhaus.

Kriminaltechniker am Tatort vor dem Sozialamt in Leipzig-Grünau: Ein 29-Jähriger stach hier am Mittwoch einen 37-Jährigen nieder.

Quelle: Christian Modla

Leipzig. Die Fahndung nach dem Angreifer habe am Mittwoch nicht zum Erfolg geführt, sagte Polizeisprecher Uwe Voigt am Donnerstagvormittag. Am Ende der Lobensteiner Straße in Leipzig-Grünau, kurz vor der S-Bahn-Haltestelle Miltitzer Allee, habe sich die Spur verloren. „Der Fährtenhund ist ein paar hundert Meter gelaufen, dann hat er sich hingesetzt“, so Voigt gegenüber LVZ.de. Möglicherweise sei der Täter dort durch ein Gestrüpp geflüchtet oder auf ein Fahrrad gestiegen. Auch am Donnerstagabend war der Gesuchte noch auf der Flucht, wie die Polizei mitteilte.

Der 29-jährige Tunesier soll am Mittwochmittag einen Landsmann vor dem Sozialamt im Ratzelbogen an der Kiewer Straße niedergestochen haben. Nach dem 1,90 Meter großen, schlanken, dunkelhaarigen Mann wird unter Hochdruck gefahndet. Er trug bei der Tat ein dunkles T-Shirt, eine dunkle kurze Jacke sowie eine 7/8-Hose. Gegen ihn werde wegen versuchten Totschlags ermittelt, sagte Voigt.

Polizeibeamte sichern die Spuren einer Messerstecherei in Leipzig-Grünau. (Bilder: Christian Modla)

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Das Motiv für die Attacke liegt bislang noch im Dunkeln. An der Geldausgabe im Sachgebiet Migrantenhilfe seien die beiden Tunesier kurz nach 12 Uhr in einen Streit geraten. Vor dem Gebäude soll der 29-Jährige dann mit einem Gegenstand auf das Opfer eingestochen haben. Zur Tatwaffe machte die Polizei keine Angaben, der Täter habe sie mitgenommen, hieß es.

Die Personalien des Angreifers sind bekannt, da er kurz zuvor im Sozialamt war. „Wir prüfen nun Kontakte, die er hat“, erklärte Voigt die weiteren Ermittlungen. Ob sich die beiden Männer kannten, ist bislang noch unklar. Das Opfer konnte dazu bislang noch nicht befragt werden. Der 37-Jährige musste am Mittwoch operiert werden. Er liegt mit schweren Verletzungen in einem Leipziger Krankenhaus, schwebt laut Polizei aber nicht in Lebensgefahr.

Hinweise nimmt die Kripo in der Dimitroffstraße 1 oder telefonisch unter (0341) 96 64 66 66 entgegen.

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