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Bewaffneter Überfall auf Juweliergeschäft in Leipzig-Reudnitz – Polizei fahndet mit Fotos

Bewaffneter Überfall auf Juweliergeschäft in Leipzig-Reudnitz – Polizei fahndet mit Fotos

Leipzig. Nach dem Überfall auf ein Juweliergeschäft im Leipziger Osten am Montagvormittag fahndet die Polizei nun mit Fotos nach den Tätern.

Sie bittet mögliche Zeugen um weitere Hinweise zur Flucht der Räuber. Die vier Männer hatten das Geschäft in der Dresdner Straße gegen 9.15 Uhr überfallen, den 66-jährigen Inhaber mit einer Pistole bedroht, gefesselt und Schmuck im Wert von über 100.000 Euro erbeutet.

Wie die Ermittler erklärten, war der 66-Jährige gerade damit beschäftigt, die Auslagen zu bestücken, als ein Mann an der Tür klingelte. Der Besitzer des Ladens öffnete dem Unbekannten, woraufhin dieser die Pistole zog. Ihm folgten drei maskierte Männer in das Juweliergeschäft, hieß es. Die Täter drückten den 66-Jährigen zu Boden, zogen ihn in einen Hinterraum und fesselten ihn. Dann bedienten sich zwei Räuber am Tresor und entleerten die Vitrinen. Mit verschiedenen Schmuckstücken, darunter Ketten, Broschen, Armbänder und Ohrringe, verließen sie das Geschäft.

Die Kriminalpolizei leitete am Tatort in Reudnitz-Thonberg eine sofortige Untersuchung ein. Dabei wurde auch ein Fährtenhund eingesetzt, der in einem Hinterhof anschlug. „Wir vermuten, dass die Täter von dort aus mit einem Fahrzeug geflüchtet sind. Möglicherweise haben sie dabei auch Gegenstände aus dem Laden verloren“, sagte Polizeisprecher Uwe Voigt. Der Inhaber des Juweliergeschäfts musste vor Ort medizinisch betreut werden.

Zeugenangaben zufolge sollen zwei Täter zu Fuß in Richtung Breite Straße gelaufen sein. Außerdem parkte wohl vor dem Kaufland-Supermarkt in der Dresdner Straße ein weißer Transporter, der das Fluchtfahrzeug gewesen sein könnte.

Zwei der Täter konnte der 66-jährige Juwelier beschreiben. Der Räuber, der das Geschäft unmaskiert betrat, sei zwischen 1,75 und 1,80 Meter groß und 30 bis 35 Jahre alt. Er war mit einer Jeans bekleidet und hatte seine kurzen, grauen Haare zu einer Art Igelfrisur gestylt. Außerdem hatte er einen gepflegten, schwarzen Vollbart. Der Mann habe gebrochenes Deutsch und eine slawische Sprache gesprochen, die nach Angaben des Geschädigten mit großer Sicherheit kein Russisch gewesen sein soll.

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Leipzig. Nach dem Überfall auf ein Juweliergeschäft im Leipziger Osten am Montagvormittag fahndet die Polizei nun mit Fotos nach den Tätern. Sie bittet mögliche Zeugen um weitere Hinweise zur Flucht der Räuber. Die vier Männer hatten das Geschäft in der Dresdner Straße gegen 9.15 Uhr überfallen, den 66-jährigen Inhaber mit einer Pistole bedroht, gefesselt und Schmuck im Wert von über 100.000 Euro erbeutet.

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Der zweite Täter trug eine schwarze Skimaske und darüber eine blaue Wollmütze. Außerdem war er mit einer hellblauen Jeans und einem blauen Anorak bekleidet. Er war größer und kräftiger als sein unmaskierter Komplize, etwa 1,85 Meter groß.

Die Polizei sucht nun nach Zeugen, die die Täter erkennen oder auf ihrer Flucht beobachtet haben. Gesucht werden auch Aussagen zu dem weißen Transporter in der Dresdner Straße und Hinweise dazu, in welche Richtung das Fahrzeug abgefahren ist. Außerdem werden Zeugen gesucht, die kurz nach dem Überfall Schmuck in der Nähe des Tatorts gefunden haben oder denen unerwartet Juwelen zum Kauf angeboten wurden.

Hinweise nimmt die Kriminalpolizei in der Dimitroffstraße 1 oder telefonisch unter (0341) 96 64 66 66 entgegen.

boh/chg

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