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Brutale Übergriffe in Leipzig-Altlindenau: Polizei rät Frauen nachts zu Vorsicht

Brutale Übergriffe in Leipzig-Altlindenau: Polizei rät Frauen nachts zu Vorsicht

Nach den beiden Angriffen auf junge Frauen in Altlindenau rät die Polizei in Leipzig zu besonderer Vorsicht. Eine 22-Jährige und eine 26-Jährige waren in der Nacht zum Sonntag von einem Unbekannten attackiert und verletzt worden.

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Nach den beiden Angriffen auf junge Frauen in Altlindenau rät die Polizei in Leipzig zu besonderer Vorsicht.

Quelle: dpa

Leipzig. Bislang fehlt von dem Täter jede Spur. Ein sexueller Hintergrund könne nicht ausgeschlossen werden, sagte Polizeisprecher Uwe Voigt am Dienstag gegenüber LVZ-Online.

„Wir wollen keine Panikmache betreiben, aber sensibilisieren“, erklärte Voigt. Frauen sollten abends und nachts, wenn sie im Stadtgebiet alleine unterwegs sind, derzeit besonders achtsam sein, riet er. „Ein Blick nach hinten, bevor man die Haustür aufschließt, ist nie verkehrt. Man sollte sich dabei auch nicht ablenken lassen, beispielsweise durch das Handy.“ Bei einem Angriff könnte dann noch rechtzeitig um Hilfe gerufen werden, bevor ein Täter sein Opfer in den Hausflur dränge.

Polizei: Täter war „brutal und sehr aggressiv“

Der Angreifer vom Wochenende sei „brutal und sehr aggressiv“ vorgegangen, betonte Voigt. Beide Opfer wurden bei den Übergriffen verletzt und mussten ambulant behandelt werden. Sie konnten den Täter jedoch in die Flucht schlagen. In der Nacht zum Sonntag hatte der Mann gegen 3.15 Uhr zunächst eine Frau in der Demmeringstraße, Höhe William-Zipperer-Straße, attackiert. Er habe sie erst angesprochen und anschließend auf sie eingeschlagen.

„Der zweite Übergriff fand im Bereich der Nathanaelstraße statt, wobei der Täter dem Opfer vom Lindenauer Markt aus gefolgt sein könnte“, so Voigt. Auf dem Wohngrundstück der Frau prügelte er brutal auf sie ein. „Durch die Hilferufe der Geschädigten ließ er dann jeweils von ihnen ab und flüchtete“, erklärte der Sprecher.

Verletzung an der Hand als mögliche Spur

Die Polizei ermittelt derzeit fieberhaft nach dem Täter. Nach einem Zeugenaufruf vom Montag lagen bis Dienstagvormittag jedoch noch keine Hinweise vor. Der Mann war den Angaben der Opfer zufolge von muskulöser Gestalt und etwa 1,80 Meter groß. Er hatte kurze blonde oder dunkelblonde Haare und ein auffällig kantiges Gesicht. Er war mit einem dunklen, eng anliegenden Shirt und vermutlich einer blauen Jeans bekleidet und sprach Deutsch.

Die Polizei hofft vor allem auf Zeugen, die zwischen 3 und 4 Uhr rund um den Lindenauer Markt etwas Verdächtiges gesehen haben. Weiterer Anhaltspunkt sei eine mögliche Verletzung des Täters an der Hand, die er sich „auf Grund der Verletzungen der Geschädigten“ bei dem Angriff zugezogen haben könnte, so die Polizei. Die Ermittler vermuten, dass der Mann in der Nähe wohnt oder sich dort aufhält. Nähere Angaben dazu machten sie jedoch nicht.

Hinweise nimmt die Kriminalpolizei in der Dimitroffstraße 1 oder unter der Nummer (0341) 96 64 66 66 entgegen.

nöß

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