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Bundesverwaltungsgericht: Verdächtiger Brief enthielt keinen Milzbranderreger

Bundesverwaltungsgericht: Verdächtiger Brief enthielt keinen Milzbranderreger

Entwarnung am Bundesverwaltungsgericht in Leipzig: Bei dem weißen Pulver, das vergangene Woche aus einem Brief gerieselt war, handelte es sich nicht um eine gefährliche Substanz.

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Ein verdächtiger Brief hatte am Dienstag einen Giftalarm am Bundesverwaltungsgericht in Leipzig ausgelöst.

Quelle: Dirk Knofe

Leipzig. „Milzbranderreger scheidet definitiv aus“, sagte Polizeisprecher Uwe Voigt am Dienstag gegenüber LVZ-Online. Dies habe die Laboruntersuchung ergeben.

Um welche Substanz es sich genau handelte, konnte bislang jedoch nicht ermittelt werden. Auch der Absender des anonymen A5-Briefs ist nach wie vor unbekannt. Die Polizei ermittelt jetzt wegen Androhung einer Straftat. „So etwas ist kein Spaß. Sollten wir dem Verursacher habhaft werden, muss er die Kosten des Einsatzes bezahlen“, betonte der Polizeisprecher.

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Leipzig. Entwarnung am Bundesverwaltungsgericht in Leipzig: Bei dem weißen Pulver, das vergangene Woche aus einem Brief gerieselt war, handelte es sich nicht um eine gefährliche Substanz. „Milzbranderreger scheidet definitiv aus“, sagte Polizeisprecher Uwe Voigt am Dienstag gegenüber LVZ-Online. Dies habe die Laboruntersuchung ergeben. Die Polizei ermittelt nun gegen Unbekannt wegen Androhung einer Straftat.

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Poststelle wieder geöffnet – Sicherheitsvorkehrungen werden geprüft

Der verdächtige Brief hatte am Dienstag vergangener Woche einen Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr ausgelöst. Die Poststelle wurde gesperrt und versiegelt. Dem 48-jährigen Mitarbeiter, der mit dem verdächtigen Pulver in Kontakt gekommen war, gehe es gut, so Voigt. Er war vorsorglich in einem Krankenhaus untersucht worden, konnte aber inzwischen seinen Dienst wieder aufnehmen.

Auch die Poststelle ist seit Montag wieder in Betrieb. Täglich werden dort nach Angaben des Bundesverwaltungsgerichts jeweils rund 50 ein- und ausgehende Briefe bearbeitet. Die Sicherheitsvorkehrungen werden wegen des Gift-Alarms derzeit einer Prüfung unterzogen. Ein Ergebnis stehe aber noch nicht fest, sagte eine Mitarbeiterin der Pressestelle auf Anfrage von LVZ-Online.

Robert Nößler

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