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Polizeiticker Leipzig Die wichtigsten Antworten zur Fliegerbombe in Zwenkau
Leipzig Polizeiticker Polizeiticker Leipzig Die wichtigsten Antworten zur Fliegerbombe in Zwenkau
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22:05 26.11.2018
Hier wurde die Bombe in Zwenkau gefunden. Quelle: André Kempner
Zwenkau/Leipzig

Aufregung in Zwenkau: Am Montag wurde eine Fliegerbombe entdeckt. Tausende Menschen müssen am Dienstag ihre Häuser verlassen. LVZ.de gibt einen Überblick über die wichtigsten Fragen und Antworten.

Wo wurde die Bombe gefunden?

Die 250-Kilo-Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg wurde am Dienstagvormittag bei Baggerarbeiten in einem Garten im Großdeubener Weg gefunden. Die Arbeiten wurden sofort eingestellt, der Bereich um den Fundort abgesperrt.

Wer ist von den Evakuierungen betroffen?

Am Montagabend wurde bereits ein Bereich im Umkreis von rund 100 Metern um die Fliegerbombe evakuiert. Betroffen sind laut Polizei etwa 600 Menschen.

Ab Dienstag um 7 Uhr morgens gilt dann ein Sperrkreis von rund 1000 Metern rund um die Fliegerbombe. Die Polizei rechnet mit mindestens 6000 Menschen, die den Bereich verlassen müssen. Betroffen ist ein Großteil von Zwenkau.

In einem Zwenkauer Wohngebiet wurde am Montag bei Baggerarbeiten eine Fliegerbombe gefunden.

Erschwert werden die Evakuierungen, da sich in dem Sperrbezirk Schulen, Kitas und ein Krankenhaus befinden. Die Verlegungen von Patienten der Klinik beginnen bereits in der Nacht, wie eine Polizeisprecherin LVZ.de sagte.

Wo kommen die betroffenen Zwenkauer unter?

Wer nicht privat unterkommt, kann ab Montagabend in der Stadthalle Zwenkau übernachten. Dort wurden am Montagabend laut DRK Leipziger Land bereits rund 30 Menschen betreut. Allerdings muss die Stadthalle ab dem Morgen ebenfalls geräumt werden, da sie im Sperrbezirk liegt. Ab Dienstag um 6 Uhr können die Betroffenen in den Notunterkünften Gemeindezentrum Großdalzig, im Saal Zitzschen und in der Monetssori-Schule in Rüssen-Kleinstorkwitz unterkommen.

Wie sieht der Zeitplan für Dienstag aus?

Um 7 Uhr morgens beginnen die Evakuierungen. Die Stadt Zwenkau hat dazu eine Allgemeinverfügung erlassen. Ab 13 Uhr sollen die Experten vom Kampfmittelbeseitigungsdienst mit der Entschärfung beginnen. Falls die Evakuierungen länger dauern, kann sich dies aber verschieben.

Völlig unklar ist, wie lange eine mögliche Entschärfung dauert. Falls die 250-Kilo-Bombe nicht entschärft werden kann, könnte sie im schlimmsten Fall gesprengt werden.

Wo können Betroffene aus Zwenkau anrufen?

Die Stadt Zwenkau hat ein Bürgertelefon geschaltet. Betroffene können sich unter der Telefonnummer 034203/50 99 9 melden.

Von luc/anzi

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