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Diebesbande geht der Leipziger Polizei bei Razzia ins Netz – Gruppe auf Gasflaschen spezialisiert

Diebesbande geht der Leipziger Polizei bei Razzia ins Netz – Gruppe auf Gasflaschen spezialisiert

Mit einer großangelegten Razzia hat die Leipziger Polizei eine sechsköpfige Diebesbande auffliegen lassen. Ein Mitglied sitzt in Untersuchungshaft. Die weiteren Ermittlungen dauern voraussichtlich noch mehrere Wochen.

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Polizeidirektion Leipzig

Quelle: Regina Katzer

Leipzig. Wie die Beamten erst am Freitag mitteilten, durchsuchten sie bereits am Dienstag vom frühen Morgen bis zum Nachmittag vier Wohnungen in Leipzig, Delitzsch und im Land Brandenburg. Zudem suchten die Ermittler in einem Leipziger Gewerbegebiet An den Theklafeldern nach Beweisen.

Die Polizei fand nach eigenen Angaben gestohlene Mobiltelefone, Fahrräder, Personalausweise, Kredit- und EC-Karten sowie 40 Gasflaschen. „Wir haben seit Anfang des Jahres ermittelt“, sagte Polizeisprecherin Birgit Höhn. Dabei gerieten vier Frauen im Alter zwischen 21 und 26 Jahren sowie zwei Männer im Alter von 25 und 35 ins Visier der Ordnungshüter. „Alle sechs Personen sind uns als Drogenkonsumenten bekannt“, berichtet Höhn. Unklar sei, ob die Verdächtigen mit ihren Diebeszügen ihren Rauschgiftbedarf oder ihren Lebensunterhalt allgemein finanziert haben.

Die zumeist auf Baustellen gestohlenen Gasflaschen hätten die Mitglieder der Bande dem Vernehmen nach auf einem Transporter gesammelt, später geleert und anschließend als Pfandware abgegeben. So seien nach einem Beutezug locker mehr als 1000 Euro zusammengekommen. Mit den EC- und Kreditkarten habe die Gruppe Geld abgehoben oder in Geschäften bezahlt. „Der allein daraus entstandene Schaden steht noch nicht fest“, erklärt Höhn. Jetzt sei weitere akribische Ermittlungsarbeit gefragt, die voraussichtlich noch mehrere Woche dauere.

Der 35 Jahre alte Mann aus der Gruppe sitze inzwischen in Untersuchungshaft. Die Beweislast gegen ihn sei erdrückend gewesen, bei ihm bestehe Fluchtgefahr. Gegen seine Komplizen wird wegen Betrugs und Diebstahls ermittelt. Weitere Angaben zu den Hintergründen machten die Ermittler zunächst nicht.

Matthias Roth

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