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Diktiergerät im Elsterbecken-Fall sichergestellt - Hupel plante möglicherweise weiteren Mord

Diktiergerät im Elsterbecken-Fall sichergestellt - Hupel plante möglicherweise weiteren Mord

Nach dem Fund einer zerstückelten Leiche im Elsterbecken ist ein Diktiergerät des mutmaßlichen Mörders Benjamin Hupel (23) sichergestellt worden. Dies bestätigten am Mittwoch Polizei und Staatsanwaltschaft auf Anfrage der LVZ.

Leipzig. Auf dem Recorder hat Hupel offenbar Details der grausigen Tat dokumentiert.

Nach einem Bericht der Dresdner Morgenpost soll Hupel von Kannibalismus gesprochen haben. Den bis heute verschwundenen Kopf seines Opfers habe er zertrümmern und im Wald vergraben wollen. Auf dem digitalen Diktiergerät finden sich der Zeitung zufolge auch Aussagen, wonach Hupel geplant hat, auf seiner Flucht einen weiteren Mord zu begehen. Demnach suchte er einen Mann, dem er ähnlich sah, um ihn umzubringen und dessen Identität anzunehmen.

Details der Aufzeichnungen bestätigte Oberstaatsanwalt Ralf-Uwe Korth am Mittwoch nicht. Das Diktiergerät sei ein Beweismittel. Ob es im Prozess verwendet wird, entscheide das Gericht. Vor vier Wochen hatte die Staatsanwaltschaft Anklage gegen Hupel erhoben. Sie wirft ihm vor, den gleichaltrigen Jonathan H. im Oktober 2011 aus Mordlust getötet, zerteilt und Leichenteile im Elsterbecken versenkt zu haben. Er war am 11. April festgenommen worden, sitzt seitdem in Untersuchungshaft.

F. D.

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