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Doppelte Sperrung auf der Antonienstraße – Rohrbrüche behindern Verkehr in Leipzig

Doppelte Sperrung auf der Antonienstraße – Rohrbrüche behindern Verkehr in Leipzig

Zwei Rohrbrüche auf der Antonienstraße sorgen im Südwesten der Messestadt für Behinderungen. Die Kommunalen Wasserwerke Leipzig (KWL) wollen noch am Montag die beiden Schäden im Südwesten der Stadt repariert haben und Straßensperrungen wieder aufheben.

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Ein Wasserrohrbruch hat die Antonienstraße im Leipziger Südwesten am Sonntagnachmittag in eine Eisbahn verwandelt.

Quelle: Dirk Knofe

Leipzig. Am Sonntagnachmittag hatte ein Leitungsschaden die Antonienstraße in eine Eisbahn verwandelt.

Deshalb muss der Abschnitt zwischen Wachsmuth- und Gießerstraße stadtauswärts bis zum Montagnachmittag gesperrt werden. Betroffen waren auch Busse und vorübergehend Straßenbahnen. Nach LVB-Angaben wird die Linie 60 noch mindestens bis zum Abend in beiden Richtungen über Zschochersche und Limburger Straße umgeleitet. Die Tram-Linien 1 und 2 fahren wieder planmäßig.

Wegen des Schadens hatten große Mengen Wasser die Fahrbahn überschwemmt. Rund 100 Haushalte blieben nach Angaben der KWL bis zum Sonntagabend ohne Wasser. „Inzwischen werden aber wieder alle Kunden versorgt“, sagte KWL-Sprecherin Katja Gläss.

Am Montag mussten die Handwerker der Wasserwerke nur wenige hundert Meter von der ersten Baustelle den nächsten Rohrbuch beheben. Auf der Antonienstraße war am Morgen in Höhe des Sportbads an der Elster ein weiteres Rohr gebrochen. Allerdings sei, so Gläss, kaum Wasser aus der 120 Jahre alten Leitung auf die Fahrbahn geflossen.

Für die Reparatur musste die Straße stadtauswärts gesperrt werden. Busse der Linie 60 werden nach Angaben der Leipziger Verkehrsbetriebe über die Könneritz- und Industriestraße zum Adler umgeleitet. „Am Abend wollen wir gegen 20 Uhr alles wieder freigeben“, berichtete Gläss.

KWL verzeichnen mehr Schäden - Erich-Zeigner-Allee wird stadtauswärts gesperrt

Von Dienstag an wollen die KWL einen Leitungsdefekt im Bereich der Erich-Zeigner-Allee zwischen Karl-Heine-Straße und Zschocherscher Straße beheben. Um die 60 Zentimeter starke Hauptversorgungsleitung instandsetzen zu können, wird die Fahrbahn stadtauswärts bis voraussichtlich Freitag für den Straßenverkehr gesperrt.

Grund für die derzeit gehäuften Schäden sind nach Angaben der Wasserwerke Spannungen im Boden, die durch den Frost entstehen. Alte oder durch den oberirdischen Verkehr besonders beanspruchte Leitungen können durch den Druck in der Umgebung platzen. Am Wochenende zählte das Versorgungsunternehmen rund 30 Rohrschäden und etwa 20 eingefrorene Trinkwasserzähler in Gebäuden. Dies seien übliche Winterwerte. Im Großraum Leipzig registrieren die KWL etwa 800 Rohrschäden im Jahr. Ende der 1990er habe es jährlich noch um die 3000 Vorfälle gegeben. Die Netzmodernisierung habe die Zahl sinken lassen.

Der Entstörungsdienst der KWL ist rund um die Uhr telefonisch unter der Nummer (0341) 969 21 00 zu erreichen.

In Halle hat am Sonntag ebenfalls ein Rohrbruch für Aufsehen gesorgt. Dort soll nach Polizeiangaben eine 20 Meter hohe Wasser-Fontäne in die Höhe geschossen sein.

maf/mro

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