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Drama um verdurstetes Kind in Leipzig - Sozialarbeiter muss vor Landgericht

Drama um verdurstetes Kind in Leipzig - Sozialarbeiter muss vor Landgericht

Der Prozess gegen einen Sozialarbeiter wegen des Todes einer drogensüchtigen Mutter und ihres kleinen Sohnes in Leipzig wird neu aufgerollt. Die Staatsanwaltschaft hat Berufung gegen das Urteil des Amtsgerichtes Leipzig eingelegt.

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Der Angeklagte hinter einem Schirm versteckt mit seinem Verteidiger beim Prozess vor dem Amtsgericht (Archivbild).

Quelle: André Kempner

Leipzig. Dieses hatte den Sozialarbeiter Ende Mai wegen fahrlässiger Tötung durch Unterlassen zu einer Geldstrafe von 90 Tagessätzen zu je 40 Euro verurteilt.

Der Betreuer soll nicht genug unternommen haben, um das Wohl des knapp zweijährigen Jungen zu schützen. „Wir gehen davon aus, dass die 90 Tagessätze nicht tat- und schuldangemessen sind“, sagte der Sprecher des Staatsanwaltschaft, Ricardo Schulz, am Dienstag. Die Anklagevertreterin hatte im Prozess eine Verurteilung zu 120 Tagessätzen gefordert.

Auch der Sozialarbeiter legte Rechtsmittel ein, wie ein Sprecher des Amtsgerichtes sagte. Der Mann hatte eine Verantwortung für den Tod des knapp zweijährigen Jungen bestritten. Das Kind war im Juni 2012 qualvoll neben der Leiche seiner Mutter verhungert und verdurstet. Die 26 Jahre alte Frau war an einer Überdosis gestorben. Der Sozialarbeiter hatte vor der Tragödie zwei Monate keinen Kontakt mehr zu Mutter und Kind. Nun wird sich das Landgericht Leipzig mit dem Fall befassen müssen.

dpa

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