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Durchnässt und im Drogenrausch – 30-Jähriger will Taxi am Cospudener See stehlen

Durchnässt und im Drogenrausch – 30-Jähriger will Taxi am Cospudener See stehlen

Pitschnass und mit der Aussage: er werde verfolgt, hat ein 30-Jähriger in der Nacht zum Dienstag versucht, ein Taxi in Leipzig zu kapern. Für den 55-jährigen Fahrer war der Gast und spätere Täter kein Unbekannter, teilte die Polizei am Dienstag mit.

Leipzig. Er habe den Mann in der gleichen Nacht schon mehrmals befördert.

Erstmals stieg der 30-Jährige in der Riemannstraße in das Taxi ein und ließ sich zu einer Garage fahren. Aus dieser holte er alkoholfreie Getränke und zurück ging es auf die Karl-Liebknecht-Straße. Am vorläufigen Ziel angekommen, bat der Gast den 55-Jährigen zu warten. Kurz darauf stieg er wieder in das Taxi ein und ließ sich in Richtung Kurt-Eisner-Straße chauffieren. Hier trennten sich zunächst die Wege der beiden.

Doch gegen 2.30 Uhr - wieder in der Riemannstraße - stieg der Mann erneut in das Taxi des 55-Jährigen ein. Nun wollte er nach Böhlitz gefahren werden, denn er werde verfolgt. Auf dem Weg entschied er sich um: Es ging zum Cospudener See. Erneut bat der 30-Jährige den Taxifahrer zu warten. Etwa fünf Minuten später stieg er wieder zu: vollkommen durchnässt. Er forderte den Fahrer auf, schnell wegzufahren „da sie hinter ihm her sind.“

Auf dem Weg in die Stadt verlangte er das Auto und unterstrich dies mit einem – ungeöffneten – Klappmesser. Der 55-Jährige reagierte besonnen und erklärte dem Mann, dass sie die Plätze tauschen werden. Als der 30-Jährige ausstieg, fuhr der Taxifahrer davon. Umgehend informierte er die Polizei.

Noch in der Nähe des Tatorts griffen die Beamten einen vollkommen durchnässten Mann auf, welcher der Beschreibung des Fahrers entsprach. Das Messer wurde ihm abgenommen. Ein Schnelltest ergab, dass der Mann unter dem Einfluss von Amphetamin oder Methamphetamin stand. Bereits in der Vergangenheit sei der 30-Jährige Leipziger mit Betäubungsmitteldelikten auffällig geworden, so die Polizei. Der Mann hat sich nun wegen Nötigung zu verantworten.

joka

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