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Ehemalige Sternburg-Brauerei in Leipzig in Flammen: Feuerwehr löscht Dachstuhl-Brand

Ehemalige Sternburg-Brauerei in Leipzig in Flammen: Feuerwehr löscht Dachstuhl-Brand

Leipzig. Lichterloh brannte in der Nacht zu Samstag die ehemalige Sternburg-Brauerei in Lützschena. Die Feuerwehr erfuhr am Freitagabend um 23.38 Uhr von dem Brand, so das Lagezentrum am Samstag.

Gut eine Stunde lang kämpften die Einsatzkräfte gegen die Flammen, die aus dem Dachstuhl des traditionsreichen Gebäudes schlugen. Am Samstagmorgen wurden noch Glutnester gelöscht.

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Leipzig. Lichterloh brannte in der Nacht zu Samstag die ehemalige Sternburg-Brauerei in Lützschena. Die Feuerwehr erfuhr am Freitagabend um 23.38 Uhr von dem Brand, so das Lagezentrum am Samstag. Gut eine Stunde lang kämpften die Einsatzkräfte gegen die Flammen, die aus dem Dachstuhl des traditionsreichen Gebäudes schlugen. Am Samstagmorgen wurden noch Glutnester gelöscht.

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Verletzt wurde niemand, das Gebäude steht leer. Gegen 4 Uhr rückte die Feuerwehr zu Kontrollen aus. Auch am Vormittag wird der beschädigte Bau noch einmal untersucht. Dann sind die Brandermittler der Polizei am Zug. Zur Ursache des Feuers sowie zum entstandenen Schaden konnte die Feuerwehr noch keine Angaben machen.

Mit dem Brand wurde ein historischer Ort im Nordwesten Leipzigs stark in Mitleidenschaft gezogen. 1822 erwarb der Kaufmann Maximilian Speck das Rittergut Lützschena samt Brauerei. Nach der Erhebung in den Freiherrenstand nannte er sich Freiherr Speck von Sternburg. In der Bauerei-Historie ist das Beginn des Markennamens für das Bier aus dem Leipziger Norden: 1882 firmierte das Haus als Freiherrlich Sternburgsche Brauerei.

Zu DDR-Zeiten gehörte die Brauerei zum VEB Getränkekombinat Leipzig. Noch 1989 produzierten dort rund 500 Beschäftigte etwa 500.000 Hektoliter Bier. 1991 wurde die Produktion nach Reudnitz in die Mühlstraße verlagert. Sternburg-Bier gehört heute zur Radeberger-Gruppe.

Evelyn ter Vehn

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