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Polizeiticker Leipzig Entwarnung nach Ermittlungen in internationaler Kita
Leipzig Polizeiticker Polizeiticker Leipzig Entwarnung nach Ermittlungen in internationaler Kita
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10:00 22.02.2018
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Leipzig

 Die vor drei Wochen vorübergehend beurlaubten Erzieher der Kita der Leipzig International School (LIS) sind gestern wieder an ihren Arbeitsplatz zurückgekehrt. Zuvor hatte die Staatsanwaltschaft Leipzig wegen eines mutmaßlichen Missbrauchsfalls im Kindergarten ermittelt. Die nach einer Strafanzeige aufgenommen Ermittlungen hätten keine Hinweise auf ein strafrechtlich relevantes Verhalten eines Mitarbeiters ergeben, teilte die LIS gestern mit. Auch Hinweise auf eine andere konkrete Person hätten sich bislang nicht ergeben. Wie berichtet, waren sämtliche männliche Mitarbeiter des Kindergartens nach Angaben der Schule „rein vorsorglich, vorübergehend und auch zu deren Schutz freigestellt“ worden. Ziel sei gewesen, jede denkbare Gefährdung der Kinder auszuschließen.

„Für uns stand zu jeder Zeit das Wohl unserer Kinder im Mittelpunkt“, erklärte gestern Thomas Pessara, kaufmännischer Leiter der Schule. „Wir sind auf Nummer sicher gegangen. Und wir sind nach innen und außen offen und aktiv mit diesem Thema umgegangen. Wir sind den Eltern sehr dankbar, die uns in jeder Phase vertraut, unterstützt und volle Rückendeckung gegeben haben.“ Zugleich dankte Pessara der Staatsanwaltschaft, die mit viel Feingefühl agiere, sowie dem Jugendamt für die gute Zusammenarbeit. Gleichzeitig kündigte die Schule an, die zum Schutz der Kinder in den vergangenen Wochen ergriffenen zusätzlichen Maßnahmen gegebenenfalls beizubehalten oder zu ergänzen. In der Kita werden 230 Kinder im Alter von ein bis sechs Jahren betreut.

Von Andreas Tappert

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