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Ermittlungen zu Feuerlöscher-Einsatz der Polizei in Leipzig eingestellt

Demo in Schönefeld Ermittlungen zu Feuerlöscher-Einsatz der Polizei in Leipzig eingestellt

Der Feuerlöscher-Einsatz der Polizei gegen Demonstranten in Leipzig vor zwei Jahren bleibt folgenlos. Die Ermittlungen gegen zwei Beamte seien wegen geringer Schuld eingestellt worden, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Leipzig, Ricardo Schulz, am Dienstag.

Die Ermittlungen nach dem Feuerlöscher-Einsatz der Polizei gegen Demonstranten im Februar 2014 in Leipzig sind eingestellt worden.

Quelle: Dirk Knofe

Leipzig. Der Feuerlöscher-Einsatz der Polizei gegen Demonstranten in Leipzig vor zwei Jahren bleibt folgenlos. Die Ermittlungen gegen zwei Beamte seien wegen geringer Schuld eingestellt worden, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Leipzig, Ricardo Schulz, am Dienstag. Zuvor hatte die „Bild“-Zeitung darüber berichtet.

Bei einer Demo gegen einen rechten Aufmarsch vor einer Asylnotunterkunft in Leipzig im Februar 2014 hatte die Polizei Wasser eingesetzt, das mit einem Löschzusatz und einem Frostschutzmittel versetzt war. Demo-Teilnehmer klagten hinterher über Augen- und Hautreizungen.

Das Lösch- und Frostschutzmittel hätte nicht gegen die Demonstranten gerichtet werden dürfen, sagte Schulz. Weil bei dem Einsatz aber auch Pfefferspray angewendet wurde, sei letztlich nicht mehr zu klären gewesen, was die Beschwerden ausgelöst hatte. Zudem seien Reizungen durch das Feuerlöschmittel aus anderen Einsätzen nicht bekannt.

Die Staatsanwaltschaft stufte das Ganze als „untauglichen Versuch der Körperverletzung im Amt“ ein. Die Einstellung des Verfahrens erfolgte mit Zustimmung des Gerichts und schon im Mai 2015.

LVZ

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