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Erneut Drogenrazzia in der Eisenbahnstraße – Polizei mit Großaufgebot vor Ort

Großeinsatz im Leipziger Osten Erneut Drogenrazzia in der Eisenbahnstraße – Polizei mit Großaufgebot vor Ort

Die Polizei war am Donnerstag mit einem Großaufgebot auf der Eisenbahnstraße im Einsatz. Bei der Razzia ging es um den Drogenhandel.

Polizeieinsatz in der Eisenbahnstraße.

Quelle: Wolfgang Zeyen

Leipzig.  Drogenrazzia in der Eisenbahnstraße: Vermummte Polizisten durchsuchten am Donnerstag drei Gebäude, darunter eine Spielothek in der Eisenbahnstraße. "Der Einsatz steht im Zusammenhang mit einem Ermittlungsverfahren zu Betäubungsmitteln", sagte Polizeisprecher Uwe Voigt gegenüber LVZ.de. Insgesamt seien rund 50 Beamte im Einsatz. Auch Drogenspürhunde suchten nach Spuren. Ein Verdächtiger wurde von den Einsatzkräften am Boden fixiert. Weitere Angaben machte Voigt zunächst nicht. Ergebnisse wollen die Ermittler erst am Freitag veröffentlichen.

Die Beamten tauchten nicht zum ersten Mal in dieser Stärke dort auf. Bereits im vergangenen November durchsuchten Spezialkräfte mehrere Häuser in der Eisenbahnstraße. Auch damals hüllten sich die Ordnungshüter zu den Hintergründen bereits in Schweigen.

Die Polizei durchsuchte mit einem Großaufgebot mehrere Gebäude in der Leipziger Eisenbahnstraße.

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„Es gibt neue Ermittlungsansätze“, teilte Voigt damals lediglich mit. Fünf in Gewahrsam genommene Personen wurden später wieder frei gelassen. Betroffen waren im zurückliegenden Spätherbst vier Lokale und Spielotheken sowie Kellerräume und ein Büro. „Wir glauben, dass von diesen Orten aus mit Drogen gehandelt wurde“, so der Polizeisprecher.

Die Durchsuchungen im November wurden von langer Hand geplant. Die Beamten waren mit rund 80 Einsatzkräften, darunter auch schwer bewaffnete Bereitschaftspolizisten mit Sturmhauben, vor Ort. „Wir gehen da richtig in die Tiefe“, erklärte Voigt. Bereits zwei Wochen zuvor hatte die Polizei im Leipziger Osten mehrere Gebäude durchsucht. „Die Fälle damals und am Donnerstag stehen im Zusammenhang“, sagte Voigt.

Das Gebiet rund um die Eisenbahnstraße ist traditionell ein Hotspot der Drogenszene. Mit Verweis auf polizeiliche Lagebilder und kriminalistische Erkenntnisse sieht das sächsische Innenministerium hier einen „Schwerpunkt der Straßen- und Betäubungsmittelkriminalität“, von Raub, Erpressung und besonders schweren Fällen des Diebstahls, von Rauschgiftdelikten mit einem entsprechend hohen Dunkelfeld. Allein seit August 2008 wurde das Viertel achtmal zur Gefahrenzone erklärt, um in Kontrollbereichen anlassunabhängige Personen- und Fahrzeugüberprüfungen zu ermöglichen.

Von Matthias Roth / Frank Döring

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