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Erneut Hunde-Giftköder in Leipzig gefunden – Polizei ruft Tierhalter zu erhöhter Vorsicht auf

Erneut Hunde-Giftköder in Leipzig gefunden – Polizei ruft Tierhalter zu erhöhter Vorsicht auf

Die Warnungen kursierten zunächst nur bei Facebook, inzwischen ermittelt auch die Leipziger Polizei: In der Messestadt sind erneut giftige Hundeköder aufgetaucht.

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Bereits 2010 waren giftige Hundeköder in Leipzig aufgetaucht - damals vor allem nahe des Elter-Saale-Kanals im Leipziger Westen (Archivbild).

Quelle: Armin Kühne

Leipzig. Wie Polizeisprecher Mario Weigelt am Donnerstag gegenüber LVZ-Online bestätigte, sei im Westen Leipzigs ein präparierter Köder gefunden worden. „Es gibt einen Straftatverdacht“, so Weigelt.

Bei dem Fundstück handele es sich um ein „Fleischwurststück mit einer Pille darin“, so der Polizeisprecher. Weitere Angaben zum Fundort wollte er aus ermittlungstaktischen Gründen nicht machen. Es habe jedoch Rücksprachen mit dem Veterinäramt gegeben, wonach es sich bei dem Fundstück nicht um einen Tollwutköder handeln könne. „Seit 15 Jahren wurden keine solchen Köder mehr in Leipzig ausgelegt“, erklärte Weigelt.

Wegen der Gefahr einer Vergiftung ihrer Vierbeiner ruft die Polizei Hundebesitzer zu erhöhter Vorsicht auf. „Hunde sollten möglichst immer an der Leine geführt werden. Außerdem sollte unbedingt darauf geachtet werden, was das Tier frisst, wenn es im Gebüsch etwas gefunden hat“, so der Sprecher. Bei Facebook war in der vergangenen Woche bereits von Funden in der Südvorstadt, im Wildpark und im Clara-Zetkin-Park berichtet worden. Die Polizei konnte dies bislang nicht bestätigen.

Mehrere Tiere starben 2010 an Vergiftungen

Bereits im Juni 2010 waren im Leipziger Westen – unter anderem in Böhlitz-Ehrenberg, Burghausen und Rückmarsdorf – giftige Hunde-Würstchen aufgetaucht. Mehrere Tiere starben damals an einer Vergiftung. Tierbesitzer machten damals mit einer Demo auf dem Augustusplatz gegen das Auslegen der Köder mobil. Ein Täter konnte jedoch nicht gefasst werden.

Auch diesmal wird vermutet, dass ein vermeintlicher Hundehasser die Gift-Würstchen ausgelegt haben könnte. Bislang tappt die Polizei aber noch im Dunkeln. „Wir ermitteln in alle Richtungen“, so der Polizeisprecher. Geprüft werde unter anderem, ob es einen Zusammenhang zu den früheren Fällen gibt.

Robert Nößler

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