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Erneut Leichenteil am Leipziger Elsterbecken – noch keine heiße Spur im Fall Jonathan H.

Erneut Leichenteil am Leipziger Elsterbecken – noch keine heiße Spur im Fall Jonathan H.

Am Ufer des Leipziger Elsterbeckens ist erneut ein menschliches Leichenteil gefunden worden. Wie Polizeisprecherin Birgit Höhn am Mittwoch gegenüber LVZ-Online sagte, fand ein Spaziergänger mit seinem Hund den Knochen bereits Samstagmittag auf einer Wiese am Rand des Gewässers und alarmierte die Beamten.

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Auf einer Wiese am Elsterbecken wurde erneut ein menschlicher Knochen gefunden.

Quelle: Dirk Knofe

Leipzig. Der Knochen wurde inzwischen der Rechtsmedizin übergebnen, sagte Höhn. Ob es sich um eines der noch verschwundenen Körperteile des 23-Jährigen Jonathan H. handelt, dessen Körper im November 2011 zerstückelt im Elsterflutbecken gefunden wurde, ist bisher aber noch unklar. Die Untersuchungen dauern an.

Nach dem neuesten Fund soll der Bereich am Elsterbecken nun erneut mit Hunden überprüft werden. Zudem stünden die Ermittler in Kontakt mit der Polizei in Neubrandenburg (Mecklenburg-Vorpommern), wo am vergangenen Wochenende in einem See eine zerstückelte Frauenleiche entdeckt worden war, hieß es am Mittwoch.

Am 6. November waren erstmals am Leipziger Elsterbecken Teile der zerstückelten Leiche von Jonathan H. aufgetaucht. Zunächst fand ein Pilzsammler in der Uferböschung zwischen Palmengartenwehr und Zeppelinbrücke einen Arm des 23-jährigen Leipzigers, später wurden ein weiterer Arm sowie der Torso gefunden. Bis heute fehlen noch Kopf und Beine des Getöteten.

Mit umfangreichen und zum Teil Aufsehen erregenden Methoden, wie einem Strömungstest mit Schweineteilen, versuchten die Beamten in den vergangenen Wochen die Hintergründe des Verbrechens zu klären und dem Täter auf die Schliche zu kommen. Bisher allerdings erfolglos. Laut Leipziger Staatsanwaltschaft gibt es noch keinen konkreten Tatverdacht. „Es ist ein gewaltiges Puzzle, das zusammengesetzt werden muss“, sagte Staatsanwaltsprecher Ricardo Schulz am Mittwoch und fügte an: „Wir sind aber optimistisch, denn Fall irgendwann noch aufklären zu können.“

Zeugen werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei in der Dimitroffstraße 1, telefonisch unter (0341) 96 64 25 53 oder unter der E-Mail-Adresse emuk.elster@polizei.sachsen.de zu melden.

Matthias Puppe / dpa

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