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Erneut bewaffneter Raubüberfall in Leipzig – Polizei setzt Spürhund ein

Erneut bewaffneter Raubüberfall in Leipzig – Polizei setzt Spürhund ein

Erneut hat es in der Stadt einen bewaffneten Überfall auf ein Geschäft gegeben. Am Mittwoch hat es einen Geschenkeladen in der Lößniger Siegfriedstraße ereilt.

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Erneut hat es in der Stadt einen bewaffneten Überfall auf ein Geschäft gegeben.

Quelle: André Kempner

Leipzig. Dort betrat gegen 15.30 Uhr ein mit einem Messer bewaffneter Räuber den Laden und bedrohte die Verkäuferin. Der Maskierte forderte Bargeld von der Frau. Doch der Ehemann der Bedrohten, der auch im Laden war, setzte sich zur Wehr.

Er warf einen Stuhl nach dem Täter. Dieser ergriff die Flucht und währenddessen auch die Handtasche der Verkäuferin, in der sich laut Polizei persönliche Dokumente befanden. Auf der Suche nach dem Verdächtigen setzten die Beamten einen Fährtenhund ein, um die Spur der Handtasche nachzuverfolgen - allerdings ohne Ergebnis.

Die Beteiligten beschrieben den Räuber als etwa 1,60 bis 1,70 Meter groß und schlank. Zur Tatzeit war er unter anderem mit einer dunklen Wollmütze und einer blauen Jeanshose bekleidet. Außerdem soll der Gesuchte braune Haare haben.

Ob es einen Zusammenhang zu anderen Überfällen in den vergangenen Tagen gibt, ist noch unklar. Jeden Tag machen bewaffnete Räuber vor allem den Leipziger Südosten unsicher. Allein seit vorigem Sonnabend, innerhalb von gerade mal fünf Tagen, meldete die Polizei sieben Überfälle auf Geschäfte.

Allzu detailliert sind die Täterbeschreibungen bislang nicht: 1,70 bis 1,85 Meter groß, 20 bis 30 Jahre alt, mal schlank, mal kräftig. Einer soll unreine, pickelige Haut aufweisen, er hatte beim Überfall in Gohlis einen Integralhelm mit offenem Visier auf dem Kopf. Ansonsten trugen die Täter meistens Kapuzen-Shirts und waren maskiert. Auch die übrige Kleidung wechselte: mehrfach graue Jogginghosen, einmal eine rote Jacke mit schwarzen Querstreifen, wenig Auffälliges. Aber: Der Modus Operandi, die Begehungsweise, ähnelt sich laut Polizei auffallend. Die Ermittler halten es für möglich, dass zumindest die Überfälle in Südost im Zusammenhang stehen könnten. Mögliche Parallelen werden geprüft, hieß es. Die Häufung der Fälle innerhalb derart kurzer Zeit sei "außergewöhnlich", so ein Beamter. "Das ist schon sehr viel."

Erst vor knapp zwei Wochen hatte die Polizei einen mutmaßlichen Serientäter gefasst: Der 31-Jährige soll seit Mitte November 19 Frauen mit einem Messer bedroht, verletzt und beraubt haben. Er bestreitet allerdings die Taten.

ra/FD

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