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Erneut tote Frau im Leipziger Rosental gefunden - Polizei ermittelt in alle Richtungen

Erneut tote Frau im Leipziger Rosental gefunden - Polizei ermittelt in alle Richtungen

Gleich zwei grausige Funde machten Spaziergänger am Wochenende am Marienweg im Rosental: Zunächst entdeckte ein Mann am Sonnabend gegen 9.30 Uhr eine Frauenleiche, die im Froschteich trieb.

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Eine Tote wurde am Sonnabend in einem Tümpel am Klärwerk Leipzig entdeckt.

Quelle: Dirk Knofe

Leipzig. Keine 24 Stunden später die zweite Tote: Passanten fanden sie am Sonntag gegen 9 Uhr unterhalb des Aussichtsturms. Die Identität der beiden Frauen ist noch unbekannt.

Ein Zusammenhang zwischen den Todesfällen werde geprüft, sei aber eher unwahrscheinlich, sagte Polizeisprecherin Maria Braunsdorf am Sonntag. Die am Sonnabend im Wasser aufgefundene Frau habe keine äußeren Verletzungen aufgewiesen. Die Ermittler hielten deshalb einen Unfall oder möglicherweise auch einen Suizid für wahrscheinlicher, als dass die Frau einer Straftat zum Opfer gefallen sein könnte. Gleichwohl werde derzeit noch in alle Richtungen ermittelt, hieß es. Zur Klärung der genauen Todesumstände wurde die Tote zur Obduktion in die Rechtsmedizin gebracht. Sie ist 40 bis 60 Jahre alt, 1,70 Meter groß und 60 bis 65 Kilogramm schwer, hat drei Zentimeter kurze, rot gefärbte Haare. Bei sich trug sie einen Schlüssel mit grünem Schlüsselanhänger aus Kunststoff, auf dem die Schriftzüge „MA 8" (Vorderseite) und „Schleicher" (Rückseite) geschrieben waren.

Bei der am Sonntag entdeckten Toten wurden laut Polizei Verletzungen festgestellt, die auf einen Sturz aus großer Höhe – wahrscheinlich von dem Aussichtsturm – schließen lassen. Sie ist 30 bis 35 Jahre alt, 1,60 bis 1,65 Meter groß, 55 bis 60 Kilogramm schwer. Sie hat 15 Zentimeter lange, dunkelblonde Haare, trug Tuchhose, T-Shirt und rot-orangefarbene Strickjacke sowie grüne Stiefel. Zunächst soll die Identität der Verstorbenen festgestellt werden. Der Zahnstatus wird dabei ebenso geprüft wie Vermisstenanzeigen.

Hinweise nimmt die Kripo unter der Telefonnummer (0341) 96 64 66 66 entgegen.

Frank Döring

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