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Extremismus-Spezialisten ermitteln nach Überfall auf Heavy-Metal-Fans in Leipzig

Extremismus-Spezialisten ermitteln nach Überfall auf Heavy-Metal-Fans in Leipzig

Der Überfall auf zwei Besucher Impericon-Festivals am Samstag in Leipzig hat möglicherweise einen extremistischen Hintergrund. Wie die Polizei bekannt gab, habe inzwischen das Operative Abwehrzentrum (OAZ) die Ermittlungen wegen Körperverletzung gegen die mutmaßlichen Täter übernommen.

Leipzig. Ein Sprecher des OAZ wollte sich am Dienstag allerdings mit Hinweis auf die noch laufenden Recherchen nicht zum Fall äußern.

Seitdem das OAZ im Januar 2013 seine Arbeit aufgenommen hat, richten sich die Ermittlungen vor allem auf Straftaten in der rechtsextremen Szene. So durchsuchten Beamte des Abwehrzentrums im Februar Räume der inzwischen verbotenen Nationalen Sozialisten Döbeln (NSD) oder wurden bei Razzien gegen die selbsternannten Reichsdeutschen und das Deutsche Polizeihilfswerk (DPHW) aktiv. Nach Angaben von Innenminister Markus Ulbig (CDU) könne das OAZ aber auch gegen Linksextremismus tätig werden.

Am Samstagnachmittag waren zwei Besucher des Heavy-Metal-Festivals in Markkleeberg tätlich angegriffen und verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, wurden die 31-Jährige und ihr 30-jähriger Begleiter gegen 17 Uhr auf der Bornaischen Straße von einer Gruppe attackiert. Die sechs Angreifer sollen vermummt gewesen sein und unvermittelt auf die Beiden eingeschlagen und –getreten haben, so die Polizei. Die beiden Opfer erlitten Prellungen und Platzwunden. Kurz nach der Tat nahmen die Beamten drei polizeibekannte Schläger im Alter zwischen 20 und 24 Jahren unweit des Tatortes fest.

mpu

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