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Fahndung nach Mörder von Jonathan H.: Leipzigs Polizeichef rechnet mit rascher Aufklärung

Fahndung nach Mörder von Jonathan H.: Leipzigs Polizeichef rechnet mit rascher Aufklärung

Leipzigs Polizeipräsident Horst Wawrzynski ist zuversichtlich, den Mordfall Jonathan H. in Kürze aufklären zu können. „Wir haben es hier mit einem außerordentlichen Verbrechen zu tun.

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Rechnet mit einer baldigen Aufklärung des Mords an Jonathan H.: Leipzigs Polizeipräsident Horst Wawrzynski.

Quelle: Regina Katzer

Leipzig. Ich persönlich gehe davon aus, dass man den Täter fassen wird“, sagte er gegenüber LVZ-Online.

Hinweise von Bekannten des Opfers hatten die Ermittler auf die Spur eines Tatverdächtigen geführt. Nach dem 23-jährigen Benjamin H. sucht die Polizei seit Freitag per Öffentlichkeitsfahndung. Der gebürtige Thüringer, der zuletzt in Leipzig wohnte, ist dringend tatverdächtig, seinen Bekannten Jonathan H. ermordet und die Leiche anschließend zerstückelt zu haben. Hupel ist seit Dezember verschwunden.

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Leipzig. Die bundesweite Fahndung nach Benjamin Hupel, dem mutmaßlichen Mörder von Jonathan H. aus Leipzig, hat noch nicht den erhofften Erfolg gebracht. Bis Montagnachmittag sind laut Staatsanwaltschaft 17 Hinweise eingegangen. "Eine ganz heiße Spur war noch nicht dabei“, sagte Polizeisprecher Uwe Voigt am Montag gegenüber LVZ-Online. Voigt riet bei Kontakt mit dem 23-Jährigen zu äußerster Vorsicht.

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Verkleinerung der Soko Elster nicht ausgeschlossen

Eine Verkleinerung der 30-köpfigen Sonderkommission (Soko) Elster, die seit November an der Aufklärung des Mordfalls vom Elsterbecken arbeitet, schloss Wawrzynski nicht aus. „Ob die Soko perspektivisch verkleinert wird, kommt darauf an, wie die Ermittlungen weiterlaufen. Da entscheiden wir von Fall zu Fall.“ Derzeit sehe er die Stärke von 30 Personen als „erforderlich“ an. „Den bislang über 100 Hinweisen nachzugehen, war und ist personalintensiv“, erklärte der Polizeipräsident.

Wie Wawrzynski weiter sagte, sei für den Hinweis zur Identifizierung des Mordopfers die ausgeschriebene Belohnung von 5000 Euro ausgezahlt worden. Der entsprechende Tipp sei von einer Person „aus dem Umfeld“ des Opfers gekommen und „sehr zielführend“ gewesen. Die Auszahlung einer solchen Prämie habe es im Bereich der Polizeidirektion Leipzig seit Jahren nicht mehr gegeben, so der Polizeichef.

Robert Nößler

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