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Falsche Spur gelegt? - Leipziger Polizei sucht nach Pferdehofmörder in Österreich

Verbrechen in Knauthain Falsche Spur gelegt? - Leipziger Polizei sucht nach Pferdehofmörder in Österreich

Der mutmaßliche Mörder vom Leipziger Pferdehof in Knauthain hat möglicherweise eine falsche Spur gelegt. Bisher ging die Polizei davon aus, dass sich Hermann Haase (50) das Leben genommen hat. Möglicherweise ist er aber untergetaucht.

Die Polizei sucht, auch per Öffentlichkeitsfahndung, nach Hermann Haase.

Quelle: Polizei

Leipzig. Die Leipziger Polizei hat die Suche nach dem mutmaßlichen Mörder von Rocco J. (52) ausgeweitet. Wie LVZ.de aus Beamtenkreisen erfuhr, suchen die Ermittler nun auch in Österreich nach Hermann Haase (50). Er soll den Pferdehofbesitzer aus Knauthain am 3. Dezember mit drei Schüssen getötet haben.

Haase hinterlegte einen Tag nach der Tat mehrere Unterlagen bei der Staatsanwaltschaft, darunter Akten einer Erbschaftsangelegenheit und den Schlüssel zu seinem Auto. Den Audi A 8 mit dem Kennzeichen VB-395 GR fanden die Beamten in Connewitz, geparkt am Rand der Meusdorfer Straße.

Die Polizei sucht weiter nach dem mutmaßlichen Pferdehof-Mörder.

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Vom Erbschaftsstreit sollen auch Grundstücke des Pferdehofs betroffen sein. Eine Geliebte Haases machte sich angeblich Hoffnung auf die Immobilien. Der verschuldete 50-jährige Österreicher wiederum sah darin offenbar eine Möglichkeit, an Geld zu kommen.

Die Polizei ermittelt zwar seit Anfang an in alle Richtungen, nach dem Fund der Unterlagen galt die Theorie von einem Suizid Haases als heißeste Spur. Im Dezember durchsuchten Beamten immer wieder die an Leipzig angrenzenden Waldstücke, auch ein Hubschrauber war mehrmals in der Luft, gefunden haben sie nichts.

Wie es aus Polizeikreisen weiter heißt, könnte Haase mit seinem geparkten Auto und dem Brief an die Staatsanwaltschaft auch eine falsche Spur gelegt haben. Deshalb haben die Leipziger Ermittler seit Ende des Jahres die Kontakte nach Österreich ausgeweitet. Ihre Vermutung: Haase könnte in seinem gewohnten Umfeld untergetaucht sein. Auch in Nachbarländer nach Südosteuropa bestehe Kontakt.

LVZ

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