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Farbanschlag gegen Post-Gegner im Nachbarschaftsstreit

War es ein Racheakt? Farbanschlag gegen Post-Gegner im Nachbarschaftsstreit

Nächste Runde im bizarren Nachbarschaftsstreit in Rückmarsdorf: In der Nacht zu Mittwoch wurde auf ein Haus in der Straße Am Osthang ein Farbanschlag verübt. Das Eigenheim gehört einer Familie, die sich mit fünf anderen Hauseigentümern gegen die Postfiliale in ihrer Nachbarschaft wandte.

So hatte die LVZ am 11. August über den Nachbarschaftsstreit berichtet.

Quelle: Archiv

Leipzig. Nächste Runde im bizarren Nachbarschaftsstreit in Rückmarsdorf: In der Nacht zu Mittwoch wurde auf ein Haus in der Straße Am Osthang ein Farbanschlag verübt. Das Eigenheim gehört einer Familie, die sich mit fünf anderen Hauseigentümern gegen die Postfiliale in ihrer Nachbarschaft wandte.

Außerdem tauchten Blätter mit einem Porträtfoto des betroffenen Hausbesitzers im Wohngebiet auf - versehen mit der Warnung: "Vorsicht. Bissiger Nachbar!!!"

 War es ein Racheakt? Der erbitterte Streit um die Partnerfiliale der Post war öffentlich geworden, nachdem Filialbetreiber Jürgen Wendt (66) am vorigen Dienstag mit einer Schreckschusswaffe vor dem 18-jährigen Sohn einer Nachbarfamilie aufgetaucht war. Er soll den Jugendlichen mit der Pistole massiv bedroht haben, was er gegenüber der LVZ bestritt.

 Das Ehepaar Wendt betreibt die Postfiliale seit März 2014 in ihrem Privathaus, sechs Nachbarfamilien laufen seither dagegen Sturm. Sie sehen "aufgrund des ausufernden Liefer- und Kundenverkehrs die Sicherheit unserer Kinder und Enkelkinder extrem gefährdet", wie es in einem Schreiben an das Verwaltungsgericht heißt. Wendt sprach gegenüber der LVZ von einem "offenen Verfahren", er habe gegen ein Verbot Einspruch eingelegt. Der Nachbar, auf dessen Haus der Farbanschlag verübt wurde, sagte gestern hingegen, die Postfiliale habe "bis heute keine Genehmigung", die Stadt vollstrecke das Verbot seit Monaten nicht. Auch beim Verwaltungsgericht liege der Fall bereits seit Februar.

 Wegen der Farbattacke will der betroffene Hauseigentümer nun Strafanzeige erstatten. Gegen Jürgen Wendt läuft nach Angaben der Polizei bereits ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 13.08.2015
Frank Döring

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