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Feuer in Dippoldiswalder Asylbewerberheim – Polizei geht von Brandstiftung aus

Feuer in Dippoldiswalder Asylbewerberheim – Polizei geht von Brandstiftung aus

Einen Tag nach dem Brand in einem Chemnitzer Asylbewerberheim hat es in einer Flüchtlingsunterkunft in Schmiedeberg (Sächsische Schweiz-Osterzgebirge) gebrannt.

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Das Feuer war gegen 23.00 Uhr in einem Zimmer ausgebrochen.

Quelle: Catrin Steinbach

Dippoldiswalde/Chemnitz. Vier Bewohner zwischen 23 und 34 Jahren wurden verletzt, drei davon kamen Sonntagabend mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus, wie die Polizei am Montag in Dresden mitteilte. Nach Untersuchungen am Tatort gehen die Ermittler von Brandstiftung aus. „Zu Täterschaft, Motiv und Ablauf können noch keine Aussagen getroffen werden“, sagte ein Sprecher. 

Gegen 23.00 Uhr war im Zimmer des Nebengebäudes Feuer ausgebrochen, dann brannte es auch im Hauptgebäude. Polizei und Feuerwehr konnten alle Bewohner in Sicherheit bringen, das Heim ist unbewohnbar. Rund 60 Menschen kamen daher vorübergehend in eine Asylbewerberunterkunft nach Freital. Die Höhe des Sachschadens ist noch nicht bekannt.

Am Samstag hatte es in einer Chemnitzer Unterkunft gebrannt, vier Erwachsene und zwei Kinder wurden verletzt. Die Brandursache ist noch unklar, die Behörden schließen einen Anschlag aber aus. In einer Wohnung im ersten Stock waren Matratzen entflammt. 38 Menschen leben zwischenzeitlich in anderen Unterkünften. In dem Wohnhotel hatte es bereits im Januar gebrannt - als Ursache werden ein technischer Defekt oder Fahrlässigkeit vermutet.

dpa

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