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Feuer zerstört Dachstuhl eines Wohnhauses an der Bornaischen Straße in Leipzig

Feuer zerstört Dachstuhl eines Wohnhauses an der Bornaischen Straße in Leipzig

Leipzig. Eine Mieterin hörte ein Knistern auf dem Dachboden, kurz darauf stand der gesamte Dachstuhl in Flammen: Ein verheerender Brand hat in der Nacht zum Donnerstag ein Mehrfamilienhaus in der Bornaischen Straße in Leipzig-Lößnig vorerst unbewohnbar gemacht.

Vier Menschen im Alter zwischen sieben und 75 Jahren mussten sich in Sicherheit bringen. Warum das Feuer an dem Betriebsgelände der Stadtwerke Leipzig ausbrach, ist noch unklar. Brandstiftung wird ebenso wie ein technischer Defekt ausgeschlossen.

Mit mehr als 60.000 Liter Löschwasser kämpfte die Feuerwehr über Stunden gegen die Flammen. Auch Löschschaum kam zum Einsatz. Bemerkt habe den Brand eine 40-jährige Mieterin gegen 21.30 Uhr, berichtete Polizeisprecher Uwe Voigt. „Die Kameraden der Berufsfeuerwehren Leipzig-Mitte und Leipzig-Südwest sowie die Freiwillige Feuerwehr Süd waren schnell am Ort. Sie begannen unverzüglich mit den Löscharbeiten am Dachstuhl sowie mit der Suche nach noch im Mehrfamilienhaus befindlichen Personen“, so Voigt.

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Leipzig. Eine Mieterin hörte ein Knistern auf dem Dachboden, kurz darauf stand der gesamte Dachstuhl in Flammen: Ein verheerender Brand hat in der Nacht zum Donnerstag ein Mehrfamilienhaus in der Bornaischen Straße in Leipzig-Lößnig vorerst unbewohnbar gemacht. Vier Menschen im Alter zwischen sieben und 75 Jahren mussten sich in Sicherheit bringen.  

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Die vier Bewohner – die Frau mit ihrem siebenjährigen Kind sowie ein 72 und 75 Jahre altes Ehepaar – hatten sich jedoch bereits in Sicherheit gebracht. Alle Mieter blieben unverletzt und kamen vorerst bei Verwandten unter. Auch ein nebenan liegendes Proberaumgebäude, in dem sich mehrere Personen aufhielten, musste laut Polizei evakuiert werden.

Das Feuer in dem unter Denkmalschutz stehenden Wohnhaus war gegen 1.30 Uhr gelöscht. Ob Einsturzgefahr besteht, soll nun das Bauordnungsamt prüfen. Sämtliche Decken des Gebäudes seien durchnässt, so Voigt. „Eine weiträumige Absicherung und eine Bewachung des Brandobjektes wurden eingeleitet und die Türen versiegelt.“

Experten der Kriminalpolizei nahmen am Nachmittag die Suche nach Hinweisen auf die Brandursache auf. Mithilfe einer Drehleiter inspizierten sie den zerstörten Dachstuhl. Die genaue Höhe des entstandenen Schadens – er dürfte schätzungsweise im fünf- bis sechsstelligen Bereich liegen – steht bislang  noch aus.

Robert Nößler

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