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Fluchtgefahr gegeben - Kinox.to-Angeklagter bleibt in U-Haft

Prozess Fluchtgefahr gegeben - Kinox.to-Angeklagter bleibt in U-Haft

Im Leipziger Prozess um das Raubkopien-Portal Kinox.to bleibt der Angeklagte in Untersuchungshaft. Die Wirtschaftsstrafkammer wies am Montag einen Antrag der Verteidigung auf Aufhebung des Haftbefehls zurück, wie ein Gerichtssprecher sagte.

Der Angeklagte im Kinox.to-Prozess bleibt in Untersuchungshaft.

Quelle: dpa-Zentralbild

Leipzig. Im Leipziger Prozess um das Raubkopien-Portal Kinox.to bleibt der Angeklagte in Untersuchungshaft. Die Wirtschaftsstrafkammer wies am Montag einen Antrag der Verteidigung auf Aufhebung des Haftbefehls zurück, wie ein Gerichtssprecher sagte. Laut Beschluss geht das Gericht weiterhin von einem dringenden Tatverdacht gegen den mutmaßlichen Kinox.to-Mitbetreiber aus. Zudem bestehe Flucht- und Verdunklungsgefahr.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten gewerbsmäßige Urheberrechtsverletzung, Computersabotage, Steuerhinterziehung und Nötigung vor. Er soll vom Start der Plattform im Jahr 2011 an als technischer Geschäftsführer mitgearbeitet haben. Kinox.to gilt als Nachfolger des 2011 aufgeflogenen Kino.to und verlinkt massenhaft auf Raubkopien von Filmen und Serien. Der Angeklagte soll das Portal mit zwei flüchtigen Brüdern betrieben haben. Weil den Ermittlern die Passwörter fehlen, ist die Seite weiter online.

Von LVZ

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