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Frau am Elsterwehr verschwunden: Polizei und Wasserrettung im Einsatz

Suche geht weiter Frau am Elsterwehr verschwunden: Polizei und Wasserrettung im Einsatz

Am Sonntagmorgen geht die Suche nach der Person, die am Samstagabend am Elsterwehr in Leipzig plötzlich im Wasser verschwunden sein soll, mit voller Kraft weiter. Polizeitaucher und DLRG-Einsatzkräfte durchkämmen den Bereich zwischen Wehr und Landauer Brücke.

DLRG-Retter im Einsatz am Palmengartenwehr. Eine Frau wird vermisst.

Quelle: Jörg ter Vehn

Leipzig. Es ist eisig, Minus zwei Grad Luftttemperatur und der Himmel bleigrau, als die Einsatztaucher der DLRG gegen 10.30 Uhr ihre Anzüge anlegen. Vier Taucher werden zunächst in die Fluten am Elsterwehr steigen, die Suche wieder aufnehmen, die Polizei und Feuerwehr am Samstagabend abbrechen mussten. Gegen 19 Uhr hatten Passanten die Polizei informiert, dass eine weibliche Person plötzlich im Wasser verschwunden sei. "Die Frau hat offenbar von der Brücke apathisch aufs Wasser gestarrt. Als die Passanten sich kurz danach noch einmal nach der Frau umdrehten, war sie weg", schildert Polizeisprecher Uwe Voigt. Eine Vermisstenanzeige, die zu dem Vorfall passe, gebe es noch nicht, so Voigt weiter.

Polizei und Rettungskräfte des DLRG suchen am Sonntag, 12.02.2017, am Elsterwehr in Leipig nach einer vermissten Person. Passanten hatten am Samstagabend Alarm geschlagen, weil eine Frau plötzlich im Wasser verschwunden war. Fotos: Christian Modla / Jörg ter Vehn

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Ein Großaufgebot von Polizei, Feuerwehr und Deutscher Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) hatte am Abend sofort die Suche nach der Frau aufgenommen. Mit Booten, einem Hubschrauber und einer Drehleiter zum Ausleuchten suchten die Rettungskräfte bis in die Nacht hinein. Gegen 21.30 Uhr wurde die Aktion vorerst ergebnislos unterbrochen. 

Das Palmengartenwehr ist wegen des Einsatzes derzeit für die Öffentlichkeit gesperrt. Am Sonntag sind außer Polizeitauchern auch die DLRG-Wasserrettung Leipzig sowie DLRG-Einsatztaucher aus Pirna vor Ort. Um die Strömungsverhältnisse zu testen, lassen die Rettungskräfte am Vormittag auch einen Personen-Attrappe zu Wasser. Diese bewegt sich in der Flussmitte. Den Wasserpegel für die Suche abzusenken, sei aber bisher nicht angedacht, so Voigt gegenüber LVZ.de. Die Flussmeisterei steht jedoch als Ansprechpartner vor Ort zur Verfügung.

Boote untersützen die Suche auf dem Wasser, eine Drohne kreist über dem Elsterbecken, soll für besseren Überblick sorgen. Kräfte der Bereitschaftspolizei durchkämmen den Uferbereich zwischen Wehr und Landauer Brücke. Bis zu 60 Personen sind derzeit an der Suchaktion beteiligt. Doch selbst, wenn die Vermisste sich wieder ans Ufer gerettet haben sollte, schwindet bei den eisigen Temperaturen die Hoffnung, sie lebend zu finden.

Evelyn ter Vehn / joka

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