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Polizeiticker Leipzig Frau bleibt verschwunden: Polizei Leipzig beendet Großeinsatz am Elsterwehr
Leipzig Polizeiticker Polizeiticker Leipzig Frau bleibt verschwunden: Polizei Leipzig beendet Großeinsatz am Elsterwehr
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17:47 12.02.2017
DLRG und Polizei mussten die Suche nach einer verschwundenen Frau auch am Sonntag erfolglos einstellen.   Quelle: Christian Modla
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Leipzig

 Die Einsatzkräfte am Elsterwehr mussten auch am Sonntag ihre Suche nach einer Frau abbrechen, die möglicherweise ins Wasser gesprungen war. Gegen 16.30 Uhr stellten Polizei und Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) ihre Aktionen ein, so Polizeisprecher Uwe Voigt gegenüber LVZ.de. Mit Booten, Drohne und 15 Tauchern hatten die Retter seit den Morgenstunden vergeblich versucht, die vermisste Person im Elsterbecken oder am Ufer zu finden. Die Aktion habe sich auf den Bereich zwischen Wehr und Zeppelinbrücke konzentriert, so Voigt, blieb aber ergebnislos.

Polizei und Rettungskräfte des DLRG suchen am Sonntag, 12.02.2017, am Elsterwehr in Leipig nach einer vermissten Person. Passanten hatten am Samstagabend Alarm geschlagen, weil eine Frau plötzlich im Wasser verschwunden war. Fotos: Christian Modla / Jörg ter Vehn

Eine zu dem Fall passende Vermisstenanzeige gab es bis Sonntag nicht. Unterdessen liegt aber eine erste Personenbeschreibung der Gesuchten vor. Sie soll etwa 1,75 Meter groß sein und trug eine grüne Jacke und eine grüne Mütze, so die Polizei. Die Beamten schließen auch die Chance nicht aus, dass die Person letztlich nicht ins Wasser gesprungen oder gefallen ist. „Wenn die Frau sich wiedererkennt, bitten wir sie dringend, sich zu melden“, appellierte Voigt.

Passanten hatten die Beamten am Samstagabend gegen 19 Uhr informiert, dass eine weibliche Person plötzlich im Wasser verschwunden sei. „Die Frau hatte offenbar von der Brücke apathisch aufs Wasser gestarrt. Als die Passanten sich kurz danach noch einmal nach ihr umdrehten, war sie weg“, schilderte Voigt. Dass die Gesuchte weggelaufen sei, hielten die Zeugen in der Situation für nicht möglich. Bei eisigen Temperaturen hatte ein Großaufgebot von Feuerwehr, Lebensrettern und Polizei samt Hubschrauber zur Ausleuchtung noch am Samstagabend mit der Suche begonnen.

Fortsetzung der Suche noch ungewiss

 Am Sonntag waren außer Polizeitauchern auch die DLRG-Wasserrettung Leipzig sowie DLRG-Einsatztaucher aus Pirna vor Ort. Um die Strömungsverhältnisse zu testen, ließen die Rettungskräfte am Vormittag zunächst eine Personen-Attrappe zu Wasser. Diese bewegt sich in der Flussmitte. Der Wasserpegel sollte aber nicht für die Suche abgesenkt werden.

Bis zu 60 Einsatzkräfte, darunter auch Bereitschaftspolizei, suchten nicht nur im Wasser nach der Vermissten, auch die Uferbereiche wurden durchkämmt. Am Montag werden Polizei und die Landestalsperrenverwaltung entscheiden, ob und wie die Suche fortgesetzt werden kann.

Von Evelyn ter Vehn / joka

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