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Frau vom Palmengartenwehr in Leipzig bleibt verschwunden

Mysteriöser Fall Frau vom Palmengartenwehr in Leipzig bleibt verschwunden

Vier Tage nach dem Verschwinden einer Frau am Leipziger Palmengartenwehr bleibt der Fall mysteriös. Suchmaßnahmen, Videoaufnahmen und auch ein Hinweis brachten nicht die erhoffte Aufklärung.

Am Samstag war eine Frau am Palmengartenwehr verschwunden. Noch immer fehlt von ihr jede Spur.

Quelle: Christian Modla

Leipzig. Wird der Fall vielleicht niemals aufgeklärt? Nach dem Verschwinden einer unbekannten Frau am Samstagabend am Palmengartenwehr tappt die Leipziger Polizei weiter im Dunkeln. Bislang sei weder ihre Identität bekannt, noch ob sie tatsächlich ins Wasser sprang, sagte Polizeisprecherin Katharina Geyer am Mittwoch auf Nachfrage von LVZ.de. Die am Sonntag beendete Suche im Fluss soll aufgrund mangelnder Erfolgsaussichten nicht fortgesetzt werden. „Alle Maßnahmen wurden ausgeschöpft“, erklärte Geyer.

Der Hinweis eines Bürgers vom Montag brachte nicht die erhoffte Aufklärung. Ein Leipziger hatte der Polizei gemeldet, dass die Personenbeschreibung auf eine Nachbarin passe, die er am Samstag zum letzten Mal gesehen hatte. Wie sich herausstellte, war die Frau im Krankenhaus. Sie habe glaubhaft versichern können, am Samstag nicht am Elsterbecken gewesen zu sein, so Geyer.

Bei Irrtum drohen Frau und Zeugen keine Konsequenzen

Passanten hatten am Samstag gegen 19 Uhr eine Frau – etwa 1,75 Meter groß mit grüner Jacke und grüner Mütze – am Wehr auf das Wasser starren sehen. Kurz darauf war sie verschwunden. Die Polizei suchte daraufhin mit einem Großaufgebot, Tauchern und auch einer Drohne das Elsterbecken ab – ohne Erfolg. Bislang sei auch nichts im Fluss angetrieben worden, berichtete Geyer. Da die Videoüberwachung der Landestalsperrenverwaltung vom Palmengartenwehr nicht aufgezeichnet wird, brachte auch diese die Ermittlungen nicht weiter.

Sollte es sich um einen Irrtum handeln und die Unbekannte doch nicht gesprungen sein, bittet die Polizei weiterhin um einen Hinweis, falls sie sich wiedererkennt. Weder die Frau noch die Hinweisgeber hätten Konsequenzen zu befürchten. „Die Zeugen haben nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt“, betonte Geyer. Nur falls es sich um eine gezielte Irreführung handele, würden dem Verursacher die Kosten eines Einsatzes in Rechnung gestellt, erklärte die Polizeisprecherin.

Von nöß

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