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Fußgänger nach Streit überfahren: 21-jährige Leipzigerin wird angeklagt

Hunde nicht angeleint Fußgänger nach Streit überfahren: 21-jährige Leipzigerin wird angeklagt

Sie fuhr einem 51-jährigen Leipziger Ende März mit ihrem Kleintransporter über den Kopf. Nun hat die Staatsanwaltschaft Anklage wegen Totschlags gegen die 21-Jährige erhoben. Der Mann wollte sie wegen zwei nichtangeleinter Hunde zur Rede stellen.

Quelle: dpa

Leipzig. Nach einem Streit am Mariannenpark soll sie auf einen Fußgänger zugefahren und ihn mit ihrem Mercedes-Transporter überrollt haben. Der 51-Jährige starb an schweren Kopfverletzungen. Wegen Totschlags erhob die Staatsanwaltschaft jetzt Anklage gegen die 21-jährige Fahrerin. Angaben von Oberstaatsanwalt Ricardo Schulz am Mittwoch zufolge hatte der Mann die zur Tatzeit 20-Jährige am 25. März dieses Jahres auf der Schönefelder Allee zur Rede stellen wollen. Ob die beiden sich schon vorher kannten, ist noch unklar.

Offenbar war es wegen ihrer zwei nicht angeleinten Hunde zu einer Auseinandersetzung gekommen. Laut Schulz soll sich der Mann auf die Stoßstange gestellt, die Frau aber in Schlangenlinien weitergefahren sein, um ihn „mit entsprechenden Fahrmanövern abzuschütteln“. Er sei gestürzt, sie habe ihn überrollt und sei vom Unfallort geflüchtet. Schulz gab an, die Frau habe die tödlichen Verletzungen billigend in Kauf genommen.

Die Frau stellte sich selbst am 26. März. Ein Prozesstermin am Landgericht steht noch nicht fest.

S. K.

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