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Gegen Baum gefahren: 33-Jähriger flüchtet schwer verletzt von Unfallort in Markkleeberg

Gegen Baum gefahren: 33-Jähriger flüchtet schwer verletzt von Unfallort in Markkleeberg

Ein 33-jähriger Mann hat sich in der Nacht zu Mittwoch bei einem Verkehrsunfall in Markkleeberg schwere Verletzungen zugezogen. Nachdem er gegen 4.30 Uhr von der Koburger Straße abkam, stieß er mit seinem Wagen frontal gegen einen Baum, so die Polizei.

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Als die Polizei am Unfallort eintraf, war der Fahrer bereits verschwunden.

Quelle: Marcus Führer/Symbolbild

Leipzig. Der Mann flüchtete erst vom Unfallort, kehrte aber später zurück und wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Eine 19-Jährige hatte den Crash beobachtet und rief die Polizei, auch ein Straßenbahnfahrer wurde Zeuge des Unglücks. Als kurz darauf Polizeibeamte eintrafen, fanden sie den Wagen stark beschädigt, ohne amtliches Kennzeichen und ohne Fahrer vor. Die Türen standen offen, die gesamte Front des Fahrzeugs sei bis in den Innenraum gedrückt worden, die Scheibe gesplittert, hieß es. Auf den Airbags und am Türrahmen fanden sich Blutspuren.

Die Polizei suchte nach dem offenbar verletzten Fahrer und setzte dafür auch einen Fährtenhund ein. Das Tier folgte einer Spur und fand auf dem Hinterhof einer nahen Gaststätte ein blutverschmiertes T-Shirt, Binden und Kompressen. Die Beamten stellten zudem Nummernschilder sicher.

Unfallfahrer kehrte schließlich zurück

Kurze Zeit später kehrte der schwer verletzte Unfallfahrer zu seinem Wagen zurück, der Rettungsdienst wurde alarmiert. Es stellte sich heraus, dass der 33-jährige Leipziger bereits in der Vergangenheit wegen dem Konsum von Betäubungsmitteln und Verkehrsvergehen mit der Polizei zu tun hatte. Erst Anfang März war der Mann durch Fahren ohne Führerschein und unter Einfluss von Drogen sowie Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz auffällig geworden.

Im aktuellen Fall muss sich der Mann wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahren unter Alkoholeinfluss sowie Kennzeichenmissbrauch verantworten. Die aufgefundenen Nummernschilder gehörten zu einem anderen Fahrzeug, so die Polizei. Die Beamten fanden im Kofferraum zudem drei Kanister mit Schläuchen. Dies sie typisch für Kraftstoffdiebstahl, nun liege der Verdacht nahe, dass der 33-Jährige auch dafür in Frage komme, hieß es. Die Ermittlungen dauern an.

boh

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