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Geisterfahrer stirbt nach schwerem Unfall – A38 stundenlang gesperrt

Stau Geisterfahrer stirbt nach schwerem Unfall – A38 stundenlang gesperrt

Auf der A38 bei Leipzig herrschte am Dienstag bis 21.30 Uhr Stillstand. In Richtung Göttingen hatte ein Geisterfahrer einen schweren Unfall verursacht und war dabei gestorben. Zwei weitere Personen wurden schwer verletzt.

Auf der A38 ist ein Geisterfahrer bei einem Unfall ums Leben gekommen.

Quelle: Dirk Knofe

Leipzig. Ein 64-jähriger Geisterfahrer ist am Dienstagnachmittag auf der A38 bei einem Unfall ums Leben gekommen. Zwei weitere Personen sind schwer verletzt worden. Die Polizei erfuhr gegen 16.30 Uhr, dass ein Falschfahrer auf der Autobahn nach Göttingen unterwegs sei. Zwischen den Abfahrten Leipzig-Südwest und Neue Harth kam es zu dem tragischen Unglück. Ein Transporterfahrer erkannte die Situation und versuchte dem Geisterfahrer aus dem Burgenlandkreis auszuweichen. Dabei geriet er ins Schleudern und kam von der Spur ab. Ein dahinter fahrender Audi mit Leipziger Kennzeichen hatte keine Chance mehr und stieß frontal mit dem Falschfahrer zusammen.

Ein Geisterfahrer ist bei einem Unfall auf der A38 bei Leipzig am Dienstag gestorben. Zwei Personen sind außerdem schwer verletzt worden.

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Der Unfallfahrer erlag noch vor Ort seinen Verletzungen. Die beiden Unfallopfer überlebten den Crash aber mussten schwer verletzt mit Rettungshubschraubern in Krankenhäuser eingeliefert werden. Wie es dazu kam, dass der 64-Jährige falsch auf die Autobahn auffuhr, ist nach Polizeiangaben derzeit unklar.

Die A38 bei Leipzig in Richtung Göttingen war bis 21.30 Uhr komplett gesperrt, erklärte die Polizei. Der Verkehr staute sich am frühen Abend bis zur Anschlussstelle Leipzig-Süd. Dort war auch die letzte Abfahrt vor der Unfallstelle möglich.

Schwere Unfälle

Auf mitteldeutschen Autobahnen sind immer wieder Geisterfahrer unterwegs. Auch bundesweit gibt es wegen Falschfahrern schwere Unfälle. Erst im Mai starben in Baden-Württemberg zwei Menschen, als eine 81-Jährige mit ihrem Wagen auf der falschen Fahrspur unterwegs war. Um Falschfahrer zu verhindern, werden derzeit auf der Autobahn 73 nahe Suhl in Thüringen besondere Markierungen auf der Fahrbahn aufgebracht. Das teilte die Autobahnpolizei mit.

Zuletzt war in Thüringen am 19. Juli ein Falschfahrer auf der Autobahn 71 zwischen Meiningen Nord und Rentwertshausen unterwegs. Der mit 1,9 Promille alkoholisierte 58-jährige fuhr auf der Gegenfahrbahn in den Tunnel Eichelberg ein. Verletzt wurde damals bei der Fahrt niemand, der Fahrer verursachte aber 25.000 Euro Sachschaden.

Anne Grimm/Jörg ter Vehn/dpa

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Autobahn 38 Leipzig Neue Harth
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