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Gescheiterte Unfallflucht im Leipziger Südwesten – zwei Schwerverletzte

Erfolgreiche Fahndung Gescheiterte Unfallflucht im Leipziger Südwesten – zwei Schwerverletzte

Nachdem er einen Zusammenstoß mit zwei Schwerverletzten auf der Windorfer Straße im Stadtteil Kleinzschocher verursacht hatte, flüchtete ein 32-Jähriger. Wenig später konnte der Mann aber von der Polizei gestellt werden.

Leipzig. Bei einem Verkehrsunfall am Mittwochnachmittag im Leipziger Stadtteil Kleinzschocher sind eine 41-jährige Autofahrerin und ihre elfjährige Beifahrerin schwer verletzt worden. Der Verursacher des Unglücks flüchtete anschließend zu Fuß, konnte dann aber von der Polizei gestellt werden.

Nach Angaben der Behörden, war der 32-Jährige gegen 16.40 Uhr auf der Windorfer Straße mit einem BMW entlang gefahren und aus noch unbekannter Ursache in den Gegenverkehr geraten. Er stieß gegen das Fahrzeug der 41-Jährigen, das anschließend noch gegen ein geparktes Auto raste.

Die 41-Jährige und ein ebenfalls im Auto mitfahrendes elfjähriges Kind mussten mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Straße wurde während der Bergungsarbeiten zwischen 17:40 Uhr und 20:45 Uhr komplett gesperrt, so die Polizei.

Der Unfallverursacher war offenbar unverletzt geblieben und zu Fuß in unbekannte Richtung geflüchtet. Die Beamten setzten einen Fährtenhund ein, der sie bis in die Alte Salzstraße brachte. Aufgrund am Unfallort aufgefundener Dokumente fuhren die Ermittler auch zu einer Wohnung in Leipzig-Möckern.

Hier trafen sie auf den 32-Jährigen, auf den die Zeugenbeschreibungen vom Unfallort passten. „Die Beamten waren sich anhand der bereits vorhandenen Beweismittel sicher, dass es sich bei diesem um den Fahrer des BMW gehandelt hat", erklärte die Polizei.

Das Fahrzeug stellte sich als gestohlen gemeldeter Untersatz heraus, die Nummernschilder waren im Raum Halle entwendet worden. Zudem brachten die Recherchen der eingeschalteten Leipziger Staatsanwaltschaft für den 32-Jährigen ein Aufenthaltsverbot im Schengen-Raum zu Tage, so die Polizei.

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