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„Giftunfall“ in Leipzig: Feuerwehr übt Havarie-Einsatz am Kohlrabizirkus

„Giftunfall“ in Leipzig: Feuerwehr übt Havarie-Einsatz am Kohlrabizirkus

Sie inspizieren Blechfässer, rollen Kabel aus und stellen Pumpen auf. Am Kohlrabizirkus huschen am Dienstagvormittag rote und grüne Gestalten in Vollgummi-Anzügen umher.

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Mehrere Feuerwehren haben am Dienstag (28.2.2012) am Kohlrabizirkus in Leipzig den Einsatz bei einem Giftunfall simuliert.

Quelle: Volkmar Heinz

Leipzig. Alles läuft geordnet, nach exakten Vorgaben, ruhig und ohne Hektik. Was zunächst bedrohlich wirkt, ist zum Glück nur die jährliche Gefahrgutübung der Leipziger Feuerwehr.

Einmal im Jahr wird dieses Prozedere trainiert. Am Dienstagvormittag ist ein „verdächtiges Lösungsmittel“ in zwei illegal entsorgten Fässern gefunden worden – brennbar und leicht giftig. Im Einsatz sind die Kameraden der Berufswehren Mitte und Ost sowie die Freiwillige Feuerwehr Ost als Dekontaminations-Einheit.

Zunächst analysieren die Kameraden vor Ort die Gefahrensituation, danach nehmen sie Proben und legen das weitere Vorgehen fest. Die 25 Einsatzkräfte arbeiten Hand in Hand.

In ihren Chemikalienschutzanzügen (CSA) pumpen sie die „Giftbrühe“ aus den Fässern und bereiten sie zum Abtransport vor.

Zum Ende der Ausbildungs- und Trainingsmaßnahme direkt neben dem Kohlrabizirkus kann Entwarnung gemeldet werden. Die „Marsmännchen“ werden geschrubbt und Leipzig hat einen „Giftunfall“ schadlos überstanden.

vhz

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