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Großbrand in Leipzig-Neulindenau: Zwei Verletzte und mehr als 500.000 Euro Schaden

Großbrand in Leipzig-Neulindenau: Zwei Verletzte und mehr als 500.000 Euro Schaden

Leipzig. Der verheerende Brand auf einem Betriebsgelände im Leipziger Stadtteil Neulindenau stellt die Ursachenermittler der Polizei vor schwierige Aufgaben.

Die Reste der abgebrannten Hallen einer Holzverarbeitungsfirma sind einsturzgefährdet, teilte die Polizei am Nachmittag mit. Frühestens am Freitag könne daher mit der Brandermittlung begonnen werden, so ein Sprecher. Der Schaden geht in die Hunderttausende Euro.

Das Großfeuer hatte am Donnerstagmorgen im Westen von Leipzig Rettungskräfte und Anwohner in Atem gehalten. Mehrere Hallen des Holzverarbeiters „Knaak – easy formwork“ in der Abrahamstraße 20 standen seit 3 Uhr aus noch unbekannter Ursache in Flammen. Unter anderem waren dort auch drei Propangasflaschen explodiert. Beim Bergen weiterer Gasflaschen wurden zwei Feuerwehrleute leicht verletzt. Sie zogen sich laut Polizei ein Knalltrauma zu.

 

Flammen griffen auf Bürogebäude über

Der entstandene Schaden wurde zunächst auf mindestens 500.000 Euro geschätzt. „Es ist aber davon auszugehen, dass er höher ausfällt als bisher angenommen“, korrigierte ein Polizeisprecher Angaben vom Vormittag. Angesichts der starken Rauchentwicklung sollten Anwohner der nahen Wohnviertel ihre Fenster und Türen geschlossen halten. Eine akute Gesundheitsgefährdung bestand allerdings nicht, hieß es. Am Nachmittag prüfte die Feuerwehr, ob am Brandort noch einzelne Glutnester vorhanden sind.

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Leipzig. Der verheerende Brand auf einem Betriebsgelände im Leipziger Stadtteil Neulindenau stellt die Ursachenermittler der Polizei vor schwierige Aufgaben. Die Reste der abgebrannten Hallen einer Holzverarbeitungsfirma sind einsturzgefährdet, teilte die Polizei am Nachmittag mit. Frühestens am Freitag könne daher mit der Brandermittlung begonnen werden, so ein Sprecher. Der Schaden geht in die Hunderttausende Euro. 

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Das betroffene Gelände ist etwa 130 Meter lang sowie 50 Meter breit und beinhaltet Produktions-, Montage- und Verladestätten für sogenannte Schalungskonstruktionen. Das Feuer war in einer der Hallen ausgebrochen, die Flammen griffen schnell auf das angrenzende Bürogebäude über, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Zur Brandursache ist bisher nichts bekannt.

Rund 100 Feuerwehrleute über Stunden im Einsatz

Die mit fünf Löschzügen angerückten rund 100 Einsatzkräfte konnten die Flammen bis zum Vormittag unter Kontrolle bringen. Aufgrund fehlender Hydranten war die Feuerwehr gezwungen, das Löschwasser aus dem nahen Hafenbecken an der Plautstraße heranzuführen, so der Sprecher. Deshalb musste auch dieser Verkehrsweg zeitweise gesperrt worden.

mpu/nöß

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