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Großeinsatz in Leipzig-Plagwitz: Polizei löst illegale Technoparty mit über 1000 Besuchern auf

Großeinsatz in Leipzig-Plagwitz: Polizei löst illegale Technoparty mit über 1000 Besuchern auf

Mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften hat die Polizei in der Nacht zu Sonntag eine nicht angemeldete Party im Leipziger Stadtteil Plagwitz beendet. Wie Polizeisprecher Uwe Voigt am Montag mitteilte, meldete sich bei den Beamten gegen 1.15 Uhr ein Bürger, der sich durch laute Musik belästigt fühlte.

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Mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften hat die Polizei in der Nacht zu Sonntag eine nicht angemeldete Party im Leipziger Stadtteil Plagwitz beendet. (Symbolfoto)

Quelle: dpa

Leipzig. Als die Polizei dem Hinweis folgte, stellte sie fest, dass in einer Industriebrache an der Markranstädter Straße zwischen Erich-Zeigner-Allee und Zschocherscher Straße eine illegale Technoparty lief. In der ehemaligen Brauerei feierten etwa 1300 Besucher auf vier Floors. Der Eingang sei hinter einem Gebüsch versteckt gewesen, sagte Voigt. Auf dem Gelände eines nahe gelegenen Einkaufsmarktes hätten die Veranstalter die Notstromversorgung aufgebaut.

Da die Räume größtenteils unbeleuchtet und für die Besucher keine Fluchtwege erkennbar waren, sei die Sicherheit nicht gewährleistet gewesen, so Voigt weiter. Die Polizei machte daraufhin auf der Party den 31 Jahre alten Veranstalter aus Leipzig ausfindig und forderte ihn auf, die Disco zu beenden. Als die Musik gegen 3 Uhr noch nicht abgestellt war, räumten die Einsatzkräfte das Gebäude.

Der Einsatz der Polizei mit rund 100 Beamten sei im Wesentlichen friedlich verlaufen, sagte Voigt. Vereinzelt hätten Besucher ihren Unmut über das Ende der Party geäußert. Es sei zu kleineren Rangeleien gekommen. Verletzte habe es aber nicht gegeben.

Dem Veranstalter der Disco droht nun ein Bußgeld vom Ordnungsamt der Stadt Leipzig. Neben dem unzulässigen Lärm muss sich der 31-Jährige auch wegen des unerlaubten Betriebs einer Gaststätte verantworten. Auf der Party wurden alkoholische und nicht alkoholische Getränke verkauft.

rob

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