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Großrazzia gegen Autoschieber in Sachsen – Drei mutmaßliche Kfz-Diebe in Leipzig geschnappt

Großrazzia gegen Autoschieber in Sachsen – Drei mutmaßliche Kfz-Diebe in Leipzig geschnappt

Tausende Fahrzeuge und Personen wurden im gesamten Freistaat überprüft, am Ende gab es mehrere Festnahmen: Bei einer landesweiten Razzia gegen internationale Autoschieberbanden hat die sächsische Polizei am Mittwoch und Donnerstag zusammen mit der Bundespolizei auch in Leipzig zahlreiche Kontrollen durchgeführt.

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2010 wurden in Sachsen 4091 Autodiebstähle registriert, allein ein Fünftel davon in Leipzig.

Quelle: dpa

Leipzig/Dresden. Dabei gingen den Beamten im Südwesten der Messestadt laut Innenministerium drei mutmaßliche Autodiebe ins Netz.

„Die Männer führten Einbruchswerkzeug, Messer und Vermummungsgegenstände bei sich“, berichtete Ministeriumssprecher Lothar Hofner am Donnerstag. Bislang habe man den Tatverdächtigen jedoch keine konkreten Einbrüche zuordnen können, weshalb sie weiter auf freiem Fuß bleiben. „Wir sind mitten in den Ermittlungen. Möglicherweise liegen die Taten auch schon länger zurück“, sagte Hofner gegenüber LVZ-Online. Dies werde derzeit geprüft. Zur Identität der drei Männer und dem Ort der Kontrolle konnte er keine weiteren Angaben machen.

4.200 Personen und 3.400 Fahrzeuge überprüft

Ein Großaufgebot aus 360 Beamten führte in der Nacht von Mittwoch zu Donnerstag auf sächsischen Autobahnen, Bundesstraßen und Staatsstraßen sogenannte Fahndungskontrollen durch. An mobilen Kontrollstationen überprüften die Polizisten insgesamt mehr als 4.200 Verkehrsteilnehmer und 3.400 Fahrzeuge. Dabei gingen ihnen drei mit Haftbefehl gesuchte Personen ins Netz. Zudem registrierten die Ordnungshüter 27 Straftaten von Diebstahls- und Rauschgiftdelikten bis zu Verstößen gegen das Waffengesetz.

Ziel der Aktion war es laut Hofner, den Verfolgungsdruck gegen international agierende Autoschieberbanden weiter zu erhöhen. „Es gibt Hinweise, wonach vor allem aus Leipzig immer wieder Fahrzeuge Richtung Osteuropa verschwinden“, so der Sprecher. Regelmäßig führen die Ermittler deshalb unangekündigte Großkontrollen in ganz Sachsen durch. Im Jahr 2010 verbuchte die sächsische Polizei 4091 Fälle von Autodiebstahl, allein ein Fünftel davon in Leipzig.

Zwei BMW in Leipzig und Markkleeberg gestohlen - rund 100.000 Euro Schaden

Erst in der Nacht zum Mittwoch war in der Messestadt ein Mittelklassewagen im Wert von 45.000 Euro gestohlen worden. Wie die Leipziger Polizei am Donnerstag mitteilte, stellte der Halter den weißen BMW 320 d mit dem Kennzeichen TDO – XL 111 am frühen Abend in der Büttnerstraße ab. Am nächsten Morgen war das Fahrzeug verschwunden.

Etwa zur selben Zeit wurde in Markkleeberg ein weißer BMW 520 d mit dem Kennzeichen L – YD 6000 gestohlen. Laut Polizeidirektion Westsachsen hatte der Wagen einen Neuwert von 55.500 Euro. Die Kriminalpolizei hat in beiden Fällen die Ermittlungen aufgenommen.

nöß/joka

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