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Großrazzia in Leipzig: Polizei demonstriert Stärke - knapp 2000 Personen kontrolliert

Großrazzia in Leipzig: Polizei demonstriert Stärke - knapp 2000 Personen kontrolliert

Mit einer groß angelegten Razzia demonstrierte die Leipziger Polizei gestern Stärke in der Stadt. Von Mittwochmittag bis Donnerstagmorgen 4 Uhr waren mehrere Hundertschaften der Polizei im Einsatz, dazu rund 150 Zivilbeamte und die Reiterstaffel des Freistaates.

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Im Fokus der groß angelegten Razzia der Leipziger Polizei standen verschiedene Asia-Märkte.

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig.  

Nach Angaben der Beamten wurden bei dem Einsatz von 1846 Personen die Identität überprüft. 263 Passanten seien durchsucht worden. Dabei, so die Polizei weiter, wurden Rauschgift und fünf Waffen gefunden worden. Insgesamt leiteten die Ermittler 51 Strafverfahren ein, davon 14 wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz.

In verschiedenen Asia-Märkten kamen auch Drogenhunde zum Einsatz. Hintergrund sei die stark angestiegene Zahl von Einbrüchen und Raubüberfällen in Leipzig, so Polizeisprecher Uwe Voigt. Derzeit werte die Polizei der Ergebnisse der Großaktion aus.

Am Mittwoch um 12 Uhr startete der Großeinsatz der Polizei, in dessen Fokus zunächst verschiedene Asia-Märkte lagen, unter anderem das "Dong Xuan Center" an der Maximilianallee. Voigt bestätigte, dass hier auch Drogenhunde eingesetzt wurden. Am Abend gab es außerdem Straßensperren und Kontrollen an der Torgauer Straße.

Im Clara-Zetkin-Park waren Reiterstaffeln der Polizei unterwegs. Die Beamten wollten an diesem Tag auch hier "Präsenz zeigen. Im Park sind immer wieder jugendliche Gruppierungen unterwegs, da wird dann auch reichlich Alkohol getrunken", so Voigt.

Hintergrund der gesamten Aktion sei aber trotzdem die beträchtliche Zahl der Überfälle auf Geschäfte und Einbrüche in Einfamilienhäuser. 295 Fälle verzeichnete die Polizei seit Jahresbeginn. Die Ordnungshüter stellten den direkten Zusammenhang mit der Beschaffungskriminalität Drogensüchtiger her. Landespolizeipräsident Bernd Merbitz griff die Präventionsdrogenpolitik der Stadt direkt an und sprach von einer "tickenden Zeitbombe".

Evelyn ter Vehn

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