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Güterzugunglück in Borna: Bundespolizei ermittelt – Ersatzverkehr auf der S4 bis Montag

Güterzugunglück in Borna: Bundespolizei ermittelt – Ersatzverkehr auf der S4 bis Montag

Auf der Bahnstrecke zwischen Borna und Geithain ist am Dienstagabend ein Güterzug entgleist. Kurz vor 20 Uhr sprangen bei der Einfahrt in den Bahnhof Borna drei unbeladene Kohlenwagen eines Transports von Chemnitz zum Tagebau Profen aus den Gleisen.

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Zwischen Borna und Geithain ist ein Güterzug entgleist.

Quelle: Thomas Kube

Leipzig. Dabei wurden sowohl Gleisbett als auch eine Weiche schwer beschädigt, sagte Bahnsprecher Jörg Bönisch gegenüber LVZ-Online. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand.

Aufgrund der Bergungsarbeiten verkehren auf der S-Bahnstrecke zwischen Borna und Geithain (S4) derzeit nur Ersatzbusse. „Das wird mit Sicherheit auch noch eine Weile andauern. Je nachdem, wann die Unfallermittlungen abgeschlossen und wie schnell Gleisbett und die Spezialweiche repariert werden können“, so der Bahnsprecher weiter. Aktuellen Prognosen zu Folge wird die Strecke nicht vor kommendem Montag freigegeben.

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Leipzig. Auf der Bahnstrecke zwischen Borna und Geithain ist am Dienstagabend ein Güterzug entgleist. Kurz vor 20 Uhr sprangen bei der Einfahrt in den Bahnhof Borna drei unbeladene Kohlenwagen eines Transports von Chemnitz zum Tagebau Profen aus den Gleisen. Dabei wurden sowohl Gleisbett als auch eine Weiche schwer beschädigt, sagte Bahnsprecher Jörg Bönisch gegenüber LVZ-Online.

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Derzeit untersuchen Experten von Bundespolizei und Eisenbahn-Unfalluntersuchungsstelle des Bundes (EUB) die Unglückstelle. „Wir schauen uns die Situation vor Ort genau an, werden auch Zeugen vernehmen – um den richtigen Ablauf der Ereignisse zu rekonstruieren. Wir müssen auch klären, ob hier eine Straftat vorliegt“, sagte Jens Damrau von der Bundespolizeiinspektion in Leipzig.

Unter anderem sei dabei auch ein gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr durch Dritte als Auslöser des Zugunglücks denkbar. Neben dem Fahrer des Zuges sollen am Mittwoch auch Mitarbeiter des Bahnhofes befragt werden.

Wenn die Ermittlungsarbeiten abgeschlossen sind, sollen ein Eisenbahnkrahn aus Leipzig-Engelsdorf und ein Hilfszug aus Zwickau die havarierten drei sowie einen vierten nicht entgleisten Wagon bergen. Unklar ist bisher noch, ob die Stromleitungen über der Strecke dazu abgebaut werden müssen, hieß es am Mittwoch.

Ekkehard Schulreich / Matthias Puppe

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