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Haftbefehl im Fall des getöteten Andreas M. – Leipziger Trio steht unter Mordverdacht

Haftbefehl im Fall des getöteten Andreas M. – Leipziger Trio steht unter Mordverdacht

Nachdem der 42-jährige Andreas M. im Leipziger Stadtteil Volkmarsdorf umgebracht wurde, ist gegen zwei Männer und eine Frau Haftbefehl erlassen worden. Sie stünden im Verdacht, das Opfer am 31. Januar dieses Jahres in der Bautzmannstraße gemeinschaftlich getötet zu haben, teilte die Staatsanwaltschaft Leipzig am Donnerstag mit.

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Schweres Verbrechen im Leipziger Stadtteil Volkmarsdorf: Offenbar nach einem Streit beim Kartenspiel ist der 42 Jahre alte Andreas M. bereits am Dienstag vergangener Woche umgebracht worden.

Quelle: Dirk Knofe

Leipzig. Der Ermittlungsrichter war zuvor auf Grund der bisherigen Erkenntnisse zu dem Schluss gekommen, dass sowohl die 19 und 31 Jahre alten Männer als auch die 50-jährige Cäcilia E. unter dringendem Mordverdacht stehen. Die drei waren am Mittwoch festgenommen worden, nachdem sich die Frau bei der Polizei gemeldet hatte. Sie hatte gegenüber den Beamten angegeben, dass das Opfer bereits am Dienstag vergangener Woche im Streit bei einem Kartenspiel umgebracht und dann in eine Mülltonne gelegt wurde.

Wie genau der 42-Jährige ums Leben kam, konnte Oberstaatsanwalt Ricardo Schulz am Donnerstagabend noch nicht sagen. Es sei aber davon auszugehen, dass alle drei Festgenommenen an der Tat beteiligt waren. Die Leiche wurde von der Rechtsmedizin obduziert. Erste Ergebnisse wollte Schulz jedoch nicht veröffentlichen und verwies darauf, dass es sich dabei auch um Täterwissen handelt: „Wenn einer der Beteiligten etwas sagt, dann wollen wir natürlich, dass er es von sich aus tut und nicht etwas erzählt, was in der Zeitung stand.“

Noch nicht endgültig ist geklärt, in welchem Verhältnis die mutmaßlichen Täter zu ihrem Opfer standen. Die Staatsanwaltschaft will die Erkenntnisse „erst einmal ordnen“. Ricardo Schulz sagte: „Wir hoffen, dass wir schnell ein klares Bild bekommen. Warum sich der 42-Jährige in der Wohnung befand und welche persönlichen Verhältnisse bestanden muss noch ermittelt werden.“ Die Behörde sucht deshalb auch nach unabhängigen Aussagen, die nicht von den drei Festgenommen stammen.

Der Getötete lebte offenbar in der Mierendorffstraße und war am Abend des 31. Januars zu Gast in der Bautzmannstraße. Dem Vernehmen nach lebten in dem Haus der 31-jährige und die 50-jährige Tatverdächtige. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft ist der Mann bereits wegen Körperverletzung vorbestraft, war aber bisher nicht in Haft.

maf

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