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Historische Sitzbänke im Wert von 25.000 Euro in Leipzig gestohlen – Polizei bittet um Mithilfe

Historische Sitzbänke im Wert von 25.000 Euro in Leipzig gestohlen – Polizei bittet um Mithilfe

Sie sehen aus wie die Originale aus den 1930er Jahren, stehen an geschichtsträchtigen Orten in Leipzig und wecken die Begehrlichkeiten von Dieben – die historischen Astbänke.

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Insgesamt elf wertvolle Holzbänke sind in den vergangenen Monaten in der Innenstadt von Leipzig gestohlen oder beschädigt worden.

Quelle: Polizei

Leipzig. Insgesamt elf von ihnen sind in den vergangenen Monaten in der Innenstadt gestohlen oder beschädigt worden. Die Sitzgelegenheiten hatten einen Wert von mehr als 25.000 Euro. Die Polizei bittet nun die Bevölkerung um Hilfe bei der Suche nach den Tätern.

Wie die Kripo am Dienstag bekannt gab, sind im Zeitraum vom 27. September bis 24. November dieses Jahres neun der Bänke gestohlen worden: drei beim Westportal der Thomaskirche und jeweils zwei an der Schillerstraße, am Schwanenteich und an der Universitätsstraße. Zwei weitere Bänke an der Universitätsstraße und am Schwanenteich wurden zerstört.

Bei den Sitzgelegenheiten handele es sich um Nachbauten der historischen Originale, sagte Petra Friedrich, Sachgebietsleiterin Gartendenkmalpflege des Amtes für Stadtgrün. Für die beiden Seitenteile der Bänke hat eine Leipziger Gießerei extra eine Gussform angefertigt. „Die Streben sind aus einer speziellen Eisenlegierung und wiegen jeweils mehr als 25 Kilogramm“, sagte Friedrich. Die Sitzflächen bestehen aus Eichenholz. Auf das hatten es die Täter offenbar weniger abgesehen. „Die Bretter fanden wir in einem Fall im Schwanenteich wieder“, sagte die Mitarbeiterin der Stadt.

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Leipzig. Sie sehen aus wie die Originale aus den 1930er Jahren, stehen an geschichtsträchtigen Orten in Leipzig und wecken die Begehrlichkeiten von Dieben – die historischen Astbänke. Insgesamt elf von ihnen sind in den vergangenen Monaten in der Innenstadt gestohlen oder beschädigt worden. Die Sitzgelegenheiten hatten einen Wert von mehr als 25.000 Euro. 

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Petra Friedrich vermutet, dass es sich bei den Tätern um Buntmetalldiebe handelt, die das Material zu Geld machen wollen. Ebenfalls denkbar sei, dass die Bankteile auf dem Flohmarkt verkauft werden sollen. Ingesamt entstand durch den Verlust und die Beschädigung ein Schaden in Höhe von mehr als 25.000 Euro.

Als Vorsichtsmaßnahme wurden inzwischen einige der Bänke von der Stadt abmontiert. Finanziert wurden sie durch Geld aus der Denkmalförderung, sagte Friedrich. Um die nun fehlenden Sitzflächen zu ersetzen, sucht die Stadt nach Unternehmern und privaten Sponsoren, die Patenschaften übernehmen. Interessenten können sich beim Amt für Stadtgrün unter der Telefonnummer (0341) 1 23 60 99 melden.

Da die Bänke an öffentlichen Flächen standen, hofft die Polizei auf Hinweise durch Zeugen. Bürger, die Täter beim Abbauen oder Beschädigen beobachtet haben, können sich beim Polizeirevier in der Ritterstraße 17-21 oder unter telefonisch unter (0341) 7 10 50 melden. Dies gilt auch für Personen, denen Teile der Bänke, etwa die seltenen, gusseisernen Seitenstreben, angeboten wurden.

rob / mro

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