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Hubschrauber-Suche nach Pferdehof-Mörder in Leipzig ohne Erfolg

Hermann Haase weiter auf der Flucht Hubschrauber-Suche nach Pferdehof-Mörder in Leipzig ohne Erfolg

Stundenlang kreiste am Dienstag ein Hubschrauber über dem Leipziger Auwald. Die Polizei suchte nach Hermann Haase, dem mutmaßlichen Mörder vom Pferdehof in Knauthain. Die Ermittler schließen nicht aus, dass er sich noch in Leipzig aufhält.

Der Polizeihubschrauber am Dienstag im Einsatz über dem Leipziger Auwald.

Quelle: André Kempner

Leipzig. Nach dem Mord auf dem Pferdehof in Leipzig-Knauthain hat die Polizei am Dienstag mit einem Hubschrauber nach dem mutmaßlichen Täter Hermann Haase gesucht. Seit den Morgenstunden kreiste über mehrere Stunden ein Helikopter über dem Leipziger Auwald und dem Elsterbecken. Der 50-jährige Österreicher bleibt jedoch verschwunden. „Die Suche hat keine Hinweise auf seinen derzeitigen Aufenthaltsort erbracht“, sagte Staatsanwaltschafts-Sprecher Ricardo Schulz am Abend.

„Der Suchbereich war eine mögliche Abgangsrichtung“, so Schulz gegenüber LVZ.de. Der mutmaßliche Mörder des Pferdehof-Besitzers Rocco J. (52) aus Knauthain soll am Freitag einen Brief mit Unterlagen bei der Staatsanwaltschaft in der Straße des 17. Juni abgegeben haben. Am selben Tag wurde sein schwarzer Audi A8 in Leipzig-Connewitz gefunden. Danach verliert sich die Spur des Mannes.

Nach ihm sucht die Polizei: Hermann Haase (50), der mutmaßliche Mörder von Leipzig-Knauthain.

 
Haase könnte sich noch in Leipzig aufhalten

Die Ermittler schließen nicht aus, dass sich Haase noch in Leipzig aufhält. „Das halten wir für möglich“, erklärte Schulz. Zu Erkenntnissen, der Täter könnte sein Fluchtfahrzeug gewechselt haben, sagte der Oberstaatsanwalt: „Wir gehen davon aus, dass er sich anderweitig fortbewegt hat. Ob mit einem anderen Wagen, mit der Straßenbahn oder zu Fuß, wissen wir nicht“. Die Ermittlungen zum Tatablauf, den Motiven und den Hintergründen dauerten weiter an.

Bereits in den vergangenen Tagen war spekuliert worden, dass der nach wie vor bewaffnete Tatverdächtige seinem Leben ein Ende gesetzt haben könnte. Haase soll nach der Tat am 3. Dezember die Autoschlüssel zusammen mit Gerichtsakten zu einem Erbschaftsverfahren – dem mutmaßlichen Tatmotiv – bei der Staatsanwaltschaft abgegeben haben. Seit Sonntag wird per Öffentlichkeitsfahndung nach ihm gesucht.

nöß/F.D./mro

Mit diesen Fotos fahndet die Polizei nach Hermann Haase (50) aus Österreich, dem mutmaßlichen Mörder vom Pferdehof in Leipzig-Knauthain.

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