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Industriebrache in Leipzig-Mockau ausgebrannt – Giebelmauer drohte einzustürzen

Industriebrache in Leipzig-Mockau ausgebrannt – Giebelmauer drohte einzustürzen

Leipzig. Im Stadtteil Mockau-Süd ist am Dienstagmorgen eine Industriebrache fast komplett abgebrannt. Wie ein Sprecher der Feuerwehr erklärte, wurden die Rettungskräfte um 0.50 Uhr von besorgten Anwohnern zum 900 Quadratmeter großen Gebäude in der Dortmunder Straße gerufen.

Als die Kameraden eintrafen, loderten die Flammen bereits meterhoch aus dem viergeschossigen Haus.

 

Da keine Menschen in Gefahr geraten waren, entschieden die Rettungskräfte, das Feuer kontrolliert abbrennen zu lassen. Wegen der starken Rauchentwicklung forderten Polizei und Feuerwehr mit Lautsprecherdurchsagen die Anwohner im Wohngebiet auf, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Aus Sicherheitsgründen wurden zudem die Dortmunder Straße zwischen Mockauer und Essener Straße sowie eine angrenzende Strecke der Deutschen Bahn (DB) gesperrt.   Nach Angaben von Bahnsprecher Jörg Bönisch hatte das zwischen 3 Uhr und 8.30 Uhr Auswirkungen auf den Regional- und Fernverkehr der DB. Zwischen Leipzig-Hauptbahnhof und Neue Messe mussten die IC-Linien umgeleitet werden. Auf der S-Bahn-Strecke zwischen Leipzig und Halle wurden Ersatzbusse eingesetzt.

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Leipzig. Im Stadtteil Mockau-Süd ist am Dienstagmorgen eine leerstehende Industriebrache fast komplett abgebrannt. Wie ein Sprecher der Feuerwehr erklärte, wurden die Rettungskräfte um 0.50 Uhr von besorgten Anwohnern zum 900 Quadratmeter großen Gebäude in der Dortmunder Straße gerufen. Als die Kameraden eintrafen, loderten die Flammen bereits meterhoch aus dem viergeschossigen Haus..

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Statiker überprüfen Giebelwand – Ermittlungen zur Brandursache angelaufen

 

Bis gegen 4 Uhr gelang es den mit zwei Löschzügen angerückten vier Berufsfeuerwehren aus Leipzig sowie den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Lützschena und Plaußig-Portiz, die Flammen weitgehend einzudämmen. Aktuell müssen vereinzelt noch Glutnester nachkontrolliert werden, so ein Sprecher gegenüber LVZ-Online.

 

Sorgen bereitet den Rettungskräften derzeit noch eine Giebelwand, die einzustürzen droht. Ein Statitker sowie ein Notfallmanager der Deutschen Bahn überprüften am Dienstagmorgen den Zustand der Mauer. Nach Angaben von Bahnsprecher Bönisch, gab es aber zumindest keine Bedenken, den Bahnverkehr wieder aufzunehmen.   Experten der Polizei haben zudem ihre Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Nach ersten Vermutungen der Rettungskräfte könnte das Feuer willentlich gelegt worden sein.

mpu

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