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Kindesmissbrauch in Leipzig-Lindenau: Geständiger Täter muss hinter Gitter

Dreieinhalb Jahre Haft Kindesmissbrauch in Leipzig-Lindenau: Geständiger Täter muss hinter Gitter

Sexualstraftäter Jens H. am Landgericht Leipzig zu drei Jahren und sechs Monaten Freiheitsentzug verurteilt worden. Der heute 40-Jährige hatte von 2012 bis Mitte des Jahres 2014 mehrfach minderjährige Jungen in seine Lindenauer Wohnung eingeladen und dort sexuelle Handlungen von ihnen verlangt.

Der Prozeß am Landgericht Leipzig wegen schweren sexuellen Missbrauch von Kindern gegen den Angeklagten Jens H.

Quelle: André Kempner

Leipzig. Sexualstraftäter Jens H. ist am Dienstag am Landgericht Leipzig zu drei Jahren und sechs Monaten Freiheitsentzug verurteilt worden. Das Gericht unter dem Vorsitz von Richter Norbert Göbel kam damit dem geforderten Strafmaß der Staatsanwaltschaft nach. Der Strafverteidiger des Angeklagten hatte hingegen drei Monate weniger gefordert.

Dem Urteilsspruch war ein kurzer Prozess vorausgegangen. Zu den Anklagepunkten, die die Staatsanwaltschaft Leipzig gegen ihn erhob, ließ Jens H. seinen Anwalt gestern Morgen eine Erklärung mit einem Geständnis abgeben.

Demnach hat der heute 40-Jährige von 2012 bis Mitte des Jahres 2014 mehrfach minderjährige Jungen in seine Lindenauer Wohnung eingeladen. Diese übernachteten einige Male in dessen Wohnung. Jens H. kam teilweise für deren Verpflegung auf. Zudem machte er den Jungen, die damals unter 14 beziehungsweise unter 16 Jahre alt waren, kleine Geld- und Sachgeschenke – darunter Zigaretten, Alkohol und eine Schmuckkette.

Im Gegenzug erwartete Jens H. sexuelle Handlungen, die auch mehrfach erbracht wurden. Die Anklageschrift listete 16 Punkte auf, darunter den mehrfachen Vorwurf schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern sowie den Besitz kinderpornografischer Schriften. Letztere fanden sich auf dem Smartphone des Angeklagten.

Aufgrund des Geständnisses mussten keine weiteren Zeugen vor das Gericht treten. Den Opfern wurden so weitere Aussagen zum Hergang der Taten erspart.

Von David Knapp

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