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Kleidungsstücke am Kulkwitzer See geben Leipziger Polizei Rätsel auf – Suche eingestellt

Kleidungsstücke am Kulkwitzer See geben Leipziger Polizei Rätsel auf – Suche eingestellt

Der Fund mehrer Kleidungsstücke am Kulkwitzer See in Leipzig gibt der Polizei weiter Rätsel auf. „Wir haben die Sachen sichergestellt, aber bisher keine Anhaltspunkte, wem sie gehören“, sagte Polizeisprecherin Uta Barthel am Mittwoch gegenüber LVZ-Online.

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Großeinsatz am Kulkwitzer See in Leipzig: Nach dem Fund von Kleidungsstücken suchten Feuerwehr und Polizei am Dienstag mit Schlauchbooten nach einem angeblich Hilflosen.

Quelle: Andreas Döring

Leipzig. Die Suche auf dem See war am Dienstagnachmittag ergebnislos abgebrochen worden, nachdem Badegäste am Mittag eine herrenlose Tasche sowie Kleidungsstücke in unmittelbarer Nähe zur Wasserskianlage gefunden hatten. Für einen Badeunfall oder einen Suizid gebe es derzeit keine Hinweise, so Barthel. Die Suche vor Ort werde deshalb auch nicht fortgesetzt.

Polizei sucht nach Besitzer der Kleidungsstücke

Die Polizei vermutet, dass die Sachen - eine Hose, ein T-Shirt und eine Tasche - am Ufer vergessen worden sind. „Wir hoffen, dass sich der Besitzer bei der Polizei meldet“, so Barthel. Laut Zeugenaussagen sollen die Fundstücke am Vortag noch nicht dort gelegen haben.

Am Dienstag war zunächst ein Badeunfall vermutet worden, weil Besucher gegen Mittag gesehen haben wollten, dass etwas im Wasser treibt. Nach ersten Meldungen an die Polizei sowie an die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle begann die Suche nach einer möglicherweise vermissten Person.

Hubschrauber, Taucher und Spürhunde im Einsatz

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Mit Schlauchbooten wurde der See bis zum Nachmittag abgesucht - ohne Erfolg.

Quelle: Andreas Döring

Taucher der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) waren über mehrere Stunden auf dem Wasser im Einsatz. Feuerwehr und Polizei suchten mit Schlauchbooten auf dem See sowie mit Suchhunden am Uferrand nach einem angeblich Hilflosen. Sogar Spezialtechnik - ein Sonargerät - setzten die Mitarbeiter der DLRG ein. Auch ein Polizeihubschrauber kam zum Einsatz. „Es wurde sehr gründlich gesucht, aber nichts gefunden“, erklärte Barthel.

Auch Jan Täschner, Betreiber der Wasserskianlage, hatte sich mit einem Boot an der Suche beteiligt. Die Anlage war während des Großeinsatzes für gut drei Stunden außer Betrieb. „Vielleicht hat jemand einen großen Fisch gesehen. Das ist jetzt kein Anglerlatein: Hier soll es einen zwei Meter langen Wels geben", sagte Täschner. Gegen 16.15 Uhr durfte wieder Wasserski gefahren werden.

nöß/S.K.

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