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Krawalle in Leipzig mit brennender Barrikade – Molotowcocktails fliegen gegen Polizeirevier

Krawalle in Leipzig mit brennender Barrikade – Molotowcocktails fliegen gegen Polizeirevier

Nach dem Großeinsatz der Polizei am Freitagnachmittag im Leipziger Stadtteil Connewitz war die Nacht zum Sonnabend von Krawallen überschattet. „In der Prinz-Eugen-Straße haben gegen 23 Uhr Barrikaden gebrannt“, sagte Kriminalhauptkommissar Jack Dietrich aus dem Lagezentrum der Polizei.

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Mit einem Großaufgebot ist die Polizei am Freitag gegen mutmaßliche Drogendealer in Leipzig vorgegangen.

Quelle: Volkmar Heinz

Leipzig. Zwischen 20 und 30 schwarzgekleidete und teils vermummte Personen, die die Beamten der Connewitzer Szene zurechnen, hätten Blumenkübel, Zaunfelder, Fensterläden und Müll auf der Straße zusammengetragen und schließlich angezündet. Die eintreffenden Polizeikräfte seien mit Pflastersteinen beworfen worden. Den Randalierern gelang Dietrich zufolge die Flucht. Verletzt worden sei niemand, mehrere am Straßenrand geparkte Autos wurden der Polizei zufolge beschädigt.

Die Prinz-Eugen-Straße war nicht der einzige Ort für Übergriffe. Nach Angaben von Jack Dietrich haben unbekannte Täter das Gebäude der Polizeidirektion in der Dimitroffstraße mit einem Farbbeutel beworfen. Glimpflich endete ein Brandanschlag auf das Polizeirevier in der Weißenfelser Straße. „Dort haben unbekannte Täter mehrere Molotowcocktails an das Gebäude geworfen“, berichtete Dietrich. Gezündet habe aber keiner davon. Die Gefäße sollen nun kriminaltechnisch untersucht werden.

Der Staatsschutz und Brandexperten haben die Ermittlungen aufgenommen. Festnahmen habe es keine gegeben. Die Polizei, so Dietrich, will ihre Präsenz im Leipziger Süden in den kommenden Tagen massiv verstärken.

Die Beamten hatten am Freitag über mehrere Stunden mit einem Großaufgebot im Leipziger Stadtgebiet fünf Wohnungen durchsucht und vier Männer vorläufig festgenommen. Im Fokus standen Objekte in Connewitz, Reudnitz-Thonberg und Stötteritz, teilten die Ermittler mit. Grund des Einsatzes: Die zwischen 30 und 40 Jahre alten Beschuldigten stehen unter Verdacht, Drogen „in nicht geringer Menge“ hergestellt und damit gehandelt zu haben. In der Stockartstraße stellten die Einsatzkräfte zwei Tresore, sechs Kilo Marihuana, 800 Gramm Haschisch und Bargeld sowie mehrere Stich- und Schusswaffen sicher.

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Matthias Roth

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