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Polizeiticker Leipzig Krawalle zwischen Fußballfans am Bahnhof in Markranstädt
Leipzig Polizeiticker Polizeiticker Leipzig Krawalle zwischen Fußballfans am Bahnhof in Markranstädt
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17:03 05.03.2017
Die Polizei rückte mit einem Großaufgebot aus, darunter auch spezielle BFE-Einheiten wie hier im Bild, um die Fan-Lager zu trennen. (Symbolfoto)  Quelle: Leipzig report
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Markranstädt/Leipzig

 Nach dem Oberliga-Spiel zwischen dem SSV Markranstädt und dem VFC Plauen (0:4) ist es am Samstagnachmittag zu gewalttätigen Auseinandersetzungen gekommen. Rund 15 Gästefans seien nach der Partie am Markranstädter Bahnhof mit 20 anderen Personen aneinandergeraten, teilte die Polizei am Sonntag auf Anfrage von LVZ.de mit. Nach Zeugenangaben, die den Beamten vorliegen, soll es sich bei den Kontrahenten um Anhänger von Chemie Leipzig gehandelt haben.

Beobachter berichteten von Jagdszenen rund um den Bahnhof sowie das Sportcenter in Markranstädt. Die Plauener Fans wurden festgesetzt und noch vor Ort Identitätsfeststellungen unterzogen. Gegen sie wird nun wegen Landfriedensbruchs ermittelt. Die andere Gruppe habe sich beim Eintreffen der Beamten aufgelöst und sei geflüchtet, hieß es. Die Plauener traten im Anschluss unter Polizeibegleitung die Heimreise an. Von wem die Krawalle ausgingen, konnte die Polizei nicht sagen.

Partie war nicht als Sicherheitsspiel eingestuft

Die Polizei rückte eigenen Angaben zufolge gegen 16.15 Uhr mit einem Großaufgebot von rund 50 Einsatzkräften und zahlreichen Fahrzeugen aus. Nach einer Viertelstunde sei die Lage unter Kontrolle gewesen, hieß es. Im Einsatz waren unter anderem Beamte der Bundespolizei sowie eine Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit (BFE). Auch ein Polizei-Hubschrauber kreiste über der Stadt. Verletzte gab es nach Angaben der Beamten nicht.

Das Spiel war im Vorfeld von der Polizei nicht als Sicherheitspartie eingestuft worden – anders als das „kleine Leipziger Derby“ am Sonntag, das ebenfalls im Markranstädter Stadion am Bad über die Bühne ging. RB Leipzig II schlug Lok Leipzig vor über 2500 Zuschauern mit 4:2. Das Regionalliga-Spiel sicherten mehrere Hundertschaften der Polizei ab. Es sei sowohl vor als auch nach dem Abpfiff friedlich geblieben, sagte ein Polizeisprecher am Nachmittag.

Von nöß

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