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Leichenfunde in Leipzig und Neubrandenburg: Ermittler sehen keinen direkten Zusammenhang

Leichenfunde in Leipzig und Neubrandenburg: Ermittler sehen keinen direkten Zusammenhang

Nach dem Fund von Leichenteilen am Tollensesee bei Neubrandenburg sehen Ermittler derzeit keinen direkten Zusammenhang mit dem Leipziger Fall. Wie Staatsanwalt Ricardo Schulz auf Anfrage von LVZ-Online sagte, gebe es nach einer ersten Einschätzung keine Verbindungen oder Parallelen.

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Am Tollensesee in Neubrandenburg sind seit dem Neujahrstag immer wieder Leichenteile gefunden worden. Ermittler prüfen einen Zusammenhang zum Leipziger Fall.

Quelle: dpa

Leipzig. Die Behörden in Leipzig und Neubrandenburg stünden in engem Kontakt und tauschten Infos über beide Fälle aus. Seit dem Neujahrstag waren am Tollensesee immer wieder Leichenteile gefunden worden. In Leipzig beschäftigt seit November der Fund von Teilen der zerstückelten Leiche des 23-jährigen Jonathan H. die Ermittler.

In Neubrandenburg fehlt der Polizei nach wie vor eine heiße Spur. Oberstaatsanwalt Gerd Zeisler sagte: „Am Wochenende wurde der See noch einmal abgesucht, Taucher waren auch am Montag im Einsatz. Aber es wurden keine weiteren Teile gefunden.“ Auch die Identität der Leiche ist noch unklar. Bisher stehe nur fest, dass es sich um eine Frau im Alter zwischen 25 und 55 Jahren handele. „Die Rechtsmediziner haben Feststellungen dazu gemacht, wie sie ums Leben kam“, sagte Zeisler. Dies sei jedoch auch Täterwissen und werde aus ermittlungstaktischen Gründen nicht veröffentlicht.

Die Neubrandenburger Ermittler suchen auch den Kontakt zu Kollegen anderer Bundesländer, die mit ähnlichen Fällen konfrontiert sind. „Wir prüfen bundesweit“, sagte Oberstaatsanwalt Zeisler. Leipzig sei ein Teil der Untersuchung. „Für jeden ist offensichtlich, dass die Umstände ähnlich sind – Leichenteile wurden am Wasser gefunden.“ Einen Zusammenhang zwischen den Taten will Zeisler deshalb nicht ausschließen, sieht aber gleichsam keine direkten Anhaltspunkte dafür: „Es ist eine sehr dünne Ausgangslage.“

Im Leipziger Fall gibt es nach Auskunft von Staatsanwalt Schulz keine neuen Erkenntnisse. Die DNA-Analyse des am 31. Dezember am Ufer des Elsterbeckens gefundenen Knochens werde erst in ein oder zwei Wochen ein Ergebnis liefern.

maf

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