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Leichenteile am Leipziger Elsterbecken: Tatverdächtiger ist weiter auf der Flucht

Leichenteile am Leipziger Elsterbecken: Tatverdächtiger ist weiter auf der Flucht

Noch keine Festnahme im Fall der zerstückelten Leiche vom Elsterbecken: Seit knapp einer Woche sucht die Leipziger Polizei nach dem mutmaßlichen Mörder Benjamin H.

Leipzig. mit Fahndungsplakaten.

Der 23-Jährige soll den gleichaltrigen Jonathan H. im November vergangenen Jahres umgebracht, anschließend zerstückelt und dann Teile der Leiche am Rand des Elsterbeckens abgelegt haben. Für Hinweise, die zum Tatverdächtigen führen, haben die Beamten eine Belohnung von 5.000 Euro ausgelobt.

Mit diesem Fahndungsplakat sucht die Polizei Benjamin H. (PDF, 191 kB)

Die Resonanz ist allerdings bisher gering. Seit dem Start der Öffentlichkeitsfahndung am 27. März sind laut Ermittler zehn neue Tipps eingegangen. „Wir haben jetzt insgesamt 40 Hinweise vorliegen“, sagte Ricardo Schulz, Sprecher der Staatsanwaltschaft Leipzig. Die entscheidende Information sei bisher nicht darunter.

Deshalb wollen die Ermittler die Fahndung in der Thüringer Heimat von Benjamin H. noch einmal verstärken. Der Tatverdächtige wurde in Arnstadt geboren und besuchte dort auch das Gymnasium. Später zog er nach Leipzig und lebte im Stadtteil Lindenau. Die Ermittler vermuten, dass der mutmaßliche Gewaltverbrecher in bekannter Umgebung untergetaucht ist. „Deshalb wurden von den 500 gedruckten Fahnungsplakten 400 nach Thüringen geschickt“, berichtete die Leipziger Polizeisprecherin Birgit Höhn.

Matthias Roth

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