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Leipziger Kripo jagt bewaffnete Räuber

Nach zwei Überfällen Leipziger Kripo jagt bewaffnete Räuber

Bewaffnete Räuber haben in Leipzig innerhalb weniger Stunden zwei Geschäfte überfallen. Einmal hielten Unbekannte einer Verkäuferin ein Messer an den Hals, im anderen Fall drohten die Täter mit einer Pistole.

Bewaffnete Räuber haben in Leipziger innerhalb weniger Stunden zwei Geschäfte überfallen. (Symbolbild)

Quelle: dpa

Leipzig. Sie hielten einer jungen Frau ein Messer an den Hals und wollten Geld: Drei vermummte Männer haben am Donnerstagabend die Konsumfiliale in der Nordstraße überfallen. Wie Polizeisprecher Uwe Voigt berichtete, betraten die Täter gegen 21.15 Uhr das Geschäft. Zwei von ihnen gingen sofort zu der Verkäuferin (19), beide bewaffnet mit etwa 25 Zentimeter langen Küchenmessern. Ihr Komplize stand Schmiere, auch er hatte ein Messer in der Hand.

Die mit Sturmhauben maskierten Räuber zwangen die Angestellte, die Kasse zu öffnen. Angesichts der massiven Drohung kam die 19-Jährige der Aufforderung nach. Einer der Täter griff in die Kasse und nahm eine mittlere dreistellige Bargeldsumme heraus. Dann floh das Trio. Das Opfer wurde leicht verletzt, erlitt einen Schock und wurde ambulant behandelt.

Der Polizei liegt bisher nur eine grobe Beschreibung der Täter vor. Demnach ist einer der Männer etwa 1,70 Meter groß und schlank, sein Komplize 1,65 bis 1,70 Meter. Vom Räuber, der Schmiere stand, ist noch weniger bekannt. Ihre Sturmhauben sind von unterschiedlicher Farbe gewesen: Einer hatte ein schwarzes Modell, seine Komplizen trugen dunkelgrüne beziehungsweise hellbraune, fast weiße Maskierung.  

Wollmützen und Pistole

Knapp drei Stunden zuvor kam es bereits in Reudnitz-Thonberg zu einem bewaffneten Überfall. Gegen 17.20 Uhr stürmten zwei mit Wollmützen vermummte Männer ein Geschäft in der Prager Straße. Sie bedrohten die Angestellte (60) mit einer Pistole, wollten Zugriff auf die Kasse. Dabei packten sie die Frau grob und stießen sie zu Boden. Die Unbekannten erbeuteten einen unteren dreistelligen Geldbetrag, zwei Dosen Tabak und Einwegfeuerzeuge. Die Angestellte erlitt einen Schock, musste ebenfalls behandelt werden.

Ihrer Beschreibung nach ist einer der Angreifer 20 bis 25 Jahre, 1,70 bis 1,80 Meter groß und schlank, sein Komplize  etwa 1,70 Meter, 20 bis 25 Jahre und korpulent mit dicklichem Gesicht. Beide trugen schwarze Bekleidung. „Trotz der unterschiedlichen Personenbeschreibungen prüft die Kriminalpolizei, ob Zusammenhänge zwischen diesen beiden Taten bestehen“, so Voigt.

Zeugenhinweise werden unter Telefon (0341) 966 46 666 entgegengenommen. 

F.D.

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