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Polizeiticker Leipzig Leipziger Polizei fasst Sextäter nach monatelanger Fahndung
Leipzig Polizeiticker Polizeiticker Leipzig Leipziger Polizei fasst Sextäter nach monatelanger Fahndung
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16:23 30.09.2016
 Die Leipziger Polizei hat einen Mann gefasst, der sich an zwei Mädchen vergangen haben soll. Quelle: dpa
Leipzig

Aufatmen im Leipziger Südwesten: Die Polizei hat einen 46-jährigen Sextäter gefasst, nach dem seit mehr als einem halben Jahr gefahndet wurde. Der Mann aus Leipzig habe gestanden, am 17. März dieses Jahres in Knautkleeberg-Knauthain eine Neunjährige in sein Auto gezerrt und sich anschließend an ihr vergangen zu haben, teilten die Beamten am Freitag mit. Zudem habe er eine weitere, 14 Jahre zurückliegende Tat eingeräumt. Bereits 2002 soll er eine damals Siebenjährige in Plagwitz auf ähnliche Weise missbraucht haben. Die Tat war bis heute ungeklärt.

Mit diesem Phantombild hatte die Polizei nach dem Sextäter gesucht. Quelle: PD Leipzig

Mit einem Phantombild und einer Personen- sowie Fahrzeugbeschreibung hatte die Polizei seit Ende März nach dem Sextäter gefahndet, einem Mann mit auffälligen Pickeln im Gesicht, stoppeligen Haaren und starkem regionalen Akzent. In seinem Wagen, einem dunklen Viertürer mit getönten Scheiben, soll es damals in der Nähe der A38 „zu sexuell motivierten Handlungen“ gekommen sein. Zuvor hatte der Mann das Kind gegen 12.45 Uhr im Bereich Seumestraße/Knautnaundorfer Straße gewaltsam in sein Auto gezogen. Eine Vergewaltigung habe es aber nicht gegeben, betonte die Polizei damals, ohne weitere Details zu nennen. Nach der Tat fuhr er das Mädchen zur Rehbacher Straße in Knauthain zurück und ließ es aus dem Auto steigen. Die Grundschülerin blieb unverletzt.

Der 46-Jährige wurde nach seiner Festnahme am Donnerstag einem Haftrichter am Amtsgericht Leipzig vorgeführt, welcher wegen sexuellen Missbrauchs Untersuchungshaft anordnete. Bislang sei der Mann nicht strafrechtlich in Erscheinung getreten, sagte Polizeisprecher Andreas Loepki. Wo es am Donnerstag zu der Festnahme kam, teilten die Beamten nicht mit. Nach dem Fahndungsaufruf, der auch auf zahlreichen Aushängen im Leipziger Südwesten zu sehen war, habe es aber zahlreiche Hinweise gegeben, sagte der Polizeisprecher gegenüber LVZ.de. Zur Frage, ob der Mann möglicherweise weitere Sexualdelikte begangen habe, konnte Loepki keine Angaben machen. „Die Ermittlungen dauern noch an.“

Von nöß

Der 41-Jährige, der am Mittwoch im IC zwischen Leipzig und Berlin mit einer Explosion drohte, ist nicht länger in Gewahrsam. Stattdessen sei er in fachärztliche Behandlung übergeben worden, hieß es am Donnerstag.

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